Arbeiten und Lernen mit Montessori-Pädagogik in der Montessori Gemeinschaftsschule Saar
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Produktinformationen "Arbeiten und Lernen mit Montessori-Pädagogik in der Montessori Gemeinschaftsschule Saar "
Maria Montessori verlangt von Schulen, dass Kinder und Jugendliche zu selbstständigen Persönlichkeiten heranwachsen können. Schule und Unterricht – richtiger: Anregung und Anleitung zu Arbeiten und Lernen – sollen den Schüler/innen all das zur Verfügung stellen, was ihr Interesse, ihren Lerneifer und ihren Wunsch nach Weiterentwicklung anregt und zufriedenstellt. Der vorliegende Beitrag stellt die pädagogischen Kernelemente einer solchen Montessorischule vor: „Freiarbeit“, „Leitfaden“, „Schultagebuch“, Lernen in Projekten, die Lernprozesse durch lernwirksame Raum-/Zeit-Arrangements fördern. Nicht zuletzt ist die Veränderung der Lehrerrolle hin zum Lernbegleiter und -berater erforderlich, um selbsttätiges eigenverantwortliches Lernen wirksam unterstützen zu können.
Stichwörter: Montessori-Pädagogik, Reformpädagogik, Persönlichkeitsentwicklung, Freiarbeit, selbsttätiges Lernen, soziales Lernen
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Autorin: Anette Dragan
Erscheinungstermin: 18.03.2022
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Zum Thema dieser Ausgabe: Demokratie leben und lernen – Demokratiepädagogik Teil 3 Demokratie leben und lernen – Demokratiepädagogik Teil 3 führt den Schwerpunkt der vorherigen Hefte weiter und rückt konkrete Formate und Zugänge in den Mittelpunkt, mit denen demokratisches Lernen im Schulalltag erlebbar wird. Die Beiträge zeigen, wie Projektlernen, Beteiligungsformate, europäische Perspektiven und performative Ansätze dazu beitragen, Demokratie nicht nur zu unterrichten, sondern zu praktizieren. Zwischen Projektlernen als Demokratielernen, Young-Citizens-Ansätzen, dem Umgang mit Verschwörungsideologien und Antisemitismus, Europabildung, Geschichtstheater, digitaler Transformation und Montessori-Pädagogik wird deutlich: Demokratiepädagogik ist ein Querschnittsthema. Sie erfordert Haltung, Methodenvielfalt und Strukturen, in denen Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen und sich als wirksam erleben können. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Demokratiebildung im Unterricht und in der Schulkultur vertiefen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II in Gesellschafts-, Sprach- und Kulturfächern Grundschullehrkräfte, die frühe Demokratielernprozesse anlegen wollen Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die demokratische Schulkultur stärken möchten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Konzepte demokratiepädagogischen Handelns suchen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Projektlernen als Demokratielernen Im Editorial Projektlernen als Demokratielernen. Zwei Ansätze für dieselbe Intention zeigt Volker Reinhardt, wie projektorientierte Lernformen demokratische Kompetenzen fördern: Kooperation, Aushandlung, Verantwortung und Perspektivwechsel. Er stellt zwei Projektdidaktiken gegenüber, die beide auf das Ziel demokratischer Teilhabe zielen. Demokratiebildung für und mit Young Citizens In Demokratiebildung für und mit Young Citizens entwickeln Steve Kenner und Dirk Lange Ansätze, in denen junge Menschen nicht nur Adressat/innen, sondern Mitgestaltende demokratischer Prozesse sind. Der Beitrag zeigt konkrete Formate, in denen Schüler/innen lokale Themen aufgreifen, Positionen entwickeln und politisch aktiv werden. Verschwörungs-Ideologien und Antisemitismus Verschwörungs-Ideologien und Antisemitismus (Helmut Wehr, Hans-Jürgen Kobus) nimmt zwei Phänomene in den Blick, die demokratische Diskurse massiv belasten. Die Autoren analysieren typische Muster von Verschwörungserzählungen, ihre Verbindung zu antisemitischen Motiven und entwickeln didaktische Vorschläge, wie Schule aufklären, irritieren und zum kritischen Denken anregen kann. Zeit und Raum in der Europabildung In Zeit und Raum in der Europabildung untersucht Michael Görtler, wie Europa im Unterricht thematisiert werden kann – jenseits von Institutionenkunde. Er zeigt, wie historische und räumliche Perspektiven zusammenspielen und wie Lernende Europa als vielfältigen, konflikthaften und gestaltbaren Raum erfahren können. Geschichtstheater – ein performatives Vermittlungsformat Geschichtstheater. Ein performatives Vermittlungsformat im Schulunterricht (Wolfgang Hochbruck) stellt Theaterarbeit als Methode historisch-politischer Bildung vor. Der Beitrag zeigt, wie Schüler/innen durch szenisches Spiel historische Situationen, Konflikte und Entscheidungen körperlich und emotional nachvollziehen – und so Demokratie, Macht und Verantwortung anders begreifen. Panorama: Digitale Transformation und Resilienz Im Panorama fragen Nicole Flindt, Jana Steinbacher und Christian Rietz in Bewältigung der digitalen Transformation in (Hoch-)Schulen. Resilienzstrategien auf struktureller/organisationaler und individueller Ebene, wie Bildungsinstitutionen mit den Anforderungen der digitalen Transformation umgehen. Sie beleuchten Strategien, die helfen, Wandel nicht als Überforderung, sondern als gestaltbaren Prozess zu erleben – mit direktem Bezug zu demokratischer Schulentwicklung. Serie: Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. – Montessori-PädagogikIn der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. beschreibt Anette Dragan in Arbeiten und Lernen mit Montessori-Pädagogik in der Montessori Gemeinschaftsschule Saar, wie Montessori-Ansätze eigenverantwortliches Lernen, Kooperation und innere Disziplin fördern. Der Beitrag macht deutlich, wie solche Lernumgebungen demokratische Haltungen wie Selbstbestimmung und Verantwortung unterstützen.Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Impulse für Demokratiepädagogik im Unterricht – von Projekten bis performativen Formaten Anregungen zum Umgang mit Verschwörungsideologien und Antisemitismus Perspektiven auf Europabildung und digitale Transformation aus demokratiepädagogischer Sicht Beispiele, wie Montessori-Pädagogik und reflektiertes Unterrichten demokratisches Lernen unterstützen