Beziehungen im Schulalltag gestalten
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Produktinformationen "Beziehungen im Schulalltag gestalten "
„Lehrer/innen-Coachinggruppen nach dem Freiburger Modell“ fördern die Beziehungskompetenz und sind vor mehr als acht Jahren in Baden-Württemberg als Maßnahme zum Gesundheitsschutz eingeführt worden. Die Corona-Pandemie hat die Lage von Lehrpersonen verschärft und zu einer gestiegenen Nachfrage des Angebots geführt. Einschränkungen und veränderte Bedingungen im Schulalltag stellen alle vor besondere Herausforderungen, die sich auch auf das Beziehungsgeschehen in der Schule auswirken. Das Coaching kann hier einen wichtigen Beitrag leisten, um negative Folgen für die Gesundheit abzumildern, und hilft gerade in Zeiten der Krise, ein förderliches Gleichgewicht zwischen Engagement und Widerstandskraft herzustellen.
Stichwörter: Beziehungskompetenz, Lehrer/innen-Coaching, Engagement, Resilienz, Lehrergesundheit
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Autoren: Ruth Pfeifer, Matthias Braeunig, Alexander Wünsch
Erscheinungstermin: 17.05.2021
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Zum Thema dieser Ausgabe: Folgen der Corona-Pandemie und Konsequenzen für die Schüler/innen und Schulen Folgen der Corona-Pandemie und Konsequenzen für die Schüler/innen und Schulen fasst zusammen, was Schulschließungen, Distanzlernen und lange Unsicherheit mit Kindern, Jugendlichen und Schule gemacht haben – und was jetzt getan werden muss. Die Beiträge geben Einblicke aus Schulpsychologie, Beratungslehrerarbeit, Sonderpädagogik, Schulleitungsperspektive und journalistischer Beobachtung und fragen, wie eine „Schule nach Corona“ aussehen sollte. Zwischen Lageberichten, Erfahrungen aus Beratung und SBBZ, Überlegungen zu Depression, Forderungen nach Kompensation, Kritik am „Notabitur“, Stimmen Jugendlicher und Imperativen für die Zukunft wird deutlich: Die Pandemie darf nicht als Ausrutscher verbucht werden. Sie hat Schwachstellen offengelegt – und markiert einen Punkt, an dem Schule sich neu ausrichten kann und muss. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie die Pandemie-Folgen für Schule nicht nur bilanzieren, sondern in konkrete Konsequenzen für Ihre Arbeit übersetzen wollen. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die Lernstände, Motivation und Beziehung neu justieren müssen Schulleitungen und Steuergruppen, die Schulentwicklung nach Corona gestalten Schulpsycholog/innen, Beratungslehrkräfte und SBBZ-Teams, die mit Belastungen und Krisenverläufen arbeiten Bildungspolitik, Verwaltung und Schulträger, die Förderprogramme und Rahmenbedingungen ausrichten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Umgang mit den Auswirkungen der Schulschließungen – Corona-Lagebericht Schulpsychologie Im Auftaktbeitrag Umgang mit den Auswirkungen der Schulschließungen. Corona-Lagebericht Schulpsychologie in Baden-Württemberg zeichnen Nina Großmann und Ulrich Herrmann nach, wie sich psychische Belastungen, Lernrückstände und Konflikte in Schulen gezeigt haben – und welche Unterstützungsbedarfe Schulpsychologische Dienste sehen. Corona-Folgen aus Sicht der Beratungslehrkräfte In Corona-Folgen für Schüler/innen und Schulen aus Beratungslehrer/innen-Perspektive (Michael Dörfel) und Folgen der Schulschließungen aus der Sicht eines Beratungslehrers (Florian Gantner) werden typische Probleme sichtbar: Überforderung, Einsamkeit, familiäre Spannungen, Motivationseinbrüche – und zugleich neue Formen von Selbstständigkeit und Verantwortung. „Hat man uns vergessen?“ – SBBZ für verhaltensschwierige Schüler „Hat man uns vergessen?“ Folgen der Schulschließung in einem SBBZ für verhaltensschwierige Schüler (Matthias Schmidt, Susanne Klein) zeigt, wie stark Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten unter dem Wegfall von Struktur, Beziehung und Präsenzförderung leiden – und welche Konsequenzen sich für zukünftiges Krisenmanagement und Förderkonzepte ergeben. Umgang mit von Depression bedrohten Schüler/innen in der Coronakrise In Umgang mit von Depression bedrohten Schüler/innen in der Coronakrise gibt Gabriel Kornwachs Hinweise, wie Lehrkräfte Warnsignale erkennen, Grenzen ihrer Zuständigkeit wahrnehmen und dennoch unterstützend handeln können – in enger Zusammenarbeit mit Fachstellen und Eltern. Eine „Corona-Generation“ verlangt eine Kompensation Eine „Corona-Generation“ verlangt eine Kompensation (Joachim Lohmann) argumentiert, dass pandemiebedingte Nachteile nicht allein auf individueller Ebene aufgefangen werden können, sondern strukturelle Ausgleichsmaßnahmen brauchen: zusätzliche Lernzeit, Förderprogramme, psychosoziale Unterstützung und langfristige Strategien. „Notabitur“ infolge Corona – massenhafter Kollateralschaden? In „Notabitur“ infolge Corona – ein massenhafter Kollateralschaden? hinterfragt Ulrich Herrmann die Debatte um Abiturnoten und Standards in der Pandemie. 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