Bildungspläne zwischen Vorgabe und schulischem Alltag
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Produktinformationen "Bildungspläne zwischen Vorgabe und schulischem Alltag"
Die wissenschaftliche Begleitung der Bildungsplanreform (siehe den Artikel von Hübner und Wacker in diesem Heft) zeichnet ein fundiertes Bild zur Einschätzung der Bildungspläne. Zur Vertiefung der Befunde haben wir mit denselben Fragen bei einem Schulleiter und einer Schulleiterin nachgefragt. Im zweiten Interview beantwortet die Fragen Frau Tanja Uhl, die nach Tätigkeiten an der Werkrealschule, der Realschule und am Seminar derzeit stellvertretende Schulleiterin am Bildungszentrum Kressbronn ist.
Stichwörter: Bildungsplan 2004 Baden-Württemberg, Bildungsplan 2016 Baden-Württemberg, Operatoren, Kontingentstundentafel, inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen, schulinterne Fortbildung
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Autor/in: Tanja Uhl, Albrecht Wacker
Erscheinungstermin: 20.10.2022
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Zum Thema dieser Ausgabe: Zum Bildungsplan 2016: Wirkungen und Einschätzungen Zum Bildungsplan 2016: Wirkungen und Einschätzungen nimmt die grundlegenden Steuerungsinstrumente des Unterrichts in den Blick: Bildungspläne. Die Beiträge beleuchten, warum es Bildungspläne braucht, wie sie entstehen, wie Lehrkräfte den Bildungsplan 2016 wahrnehmen und welche Erfahrungen Schulen mit seiner Umsetzung gemacht haben. Zwischen begrifflichen Klärungen, Begleitforschung, Rückblicken auf frühere Pläne, internationalen Vergleichscurricula, Blindflecken der Lehrplandiskussion und Einblicken in die Verlagsarbeit wird deutlich: Bildungspläne sind mehr als Dokumente. Sie sind Ergebnis politischer Entscheidungen, professioneller Aushandlung – und Grundlage für Lernkulturen im Unterricht. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Bildungspläne als zentrales Element von Schul- und Unterrichtsentwicklung verstehen und weiterdenken möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die mit dem Bildungsplan 2016 arbeiten Schulleitungen und Steuergruppen, die Curriculumsarbeit steuern Bildungsadministration, Fachberater/innen und Fachschaften, die Bildungsplanprozesse begleiten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Grundlagen der Curriculumsteuerung kennenlernen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Warum Bildungspläne? – Einführung ins Themenfeld Im Editorial Warum Bildungspläne? Eine Einführung in das Themenfeld mit begrifflichen Klärungen, Begründungen, historischen Linien und Entscheidungsebenen klären Albrecht Wacker, Gerhard Ziener und Nicolas Hübner, was Bildungspläne leisten sollen: Orientierung, Verbindlichkeit, Vergleichbarkeit – und zugleich Freiraum für schulische Ausgestaltung. Wie beurteilen Lehrkräfte den Bildungsplan 2016? In Wie beurteilen Lehrer/innen den Bildungsplan 2016? Befunde der Begleitforschung von 2018 in Baden-Württemberg präsentieren Nicolas Hübner und Albrecht Wacker Ergebnisse einer empirischen Studie. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte Verständlichkeit, Arbeitsaufwand, Umsetzbarkeit und fachliche Ausrichtung einschätzen – und wo sie Änderungsbedarf sehen. Vom Bildungsplan 1994 bis heute – Erfahrungen am Gymnasium Wilhelmsdorf Vom Bildungsplan 1994 bis heute – Erfahrungen aus drei verschiedenen Bildungsplänen am Gymnasium Wilhelmsdorf (Johannes Baumann, Albrecht Wacker) bietet einen Langzeitblick aus schulischer Perspektive. Anhand eines Gymnasiums wird deutlich, wie sich Schwerpunkte, Kompetenzen und Arbeitsweisen mit den Bildungsplänen verändert haben – und was dies für Kollegium und Unterricht bedeutet. Bildungspläne zwischen Vorgabe und schulischem Alltag In Bildungspläne zwischen Vorgabe und schulischem Alltag. Die Perspektive der stellvertretenden Schulleiterin am Bildungszentrum Parkschule Kressbronn beschreibt Tanja Uhl gemeinsam mit Albrecht Wacker, wie schulische Leitungsarbeit zwischen curricularen Vorgaben, Ressourcen, Kollegium und Schüler/innen vermittelt. Curricula in Neuseeland und Singapur – Wohlbefinden und 21st Century Skills Die Curricula in Neuseeland und Singapur mit Schwerpunkten auf Wohlbefinden und 21st Century Skills: Rahmenvorgaben mit wenig Detailsteuerung (Anne Sliwka, Lea Deinhardt) erweitert den Blick: Die Autorinnen zeigen, wie andere Länder mit deutlich schlankeren Curricula arbeiten, die stärker auf Kompetenzen, Wohlbefinden und Zukunftsfähigkeiten fokussieren – und welche Impulse daraus für die deutsche Lehrplandiskussion entstehen. Blindflecken der Lehrplandiskussion und Gestaltungsvorschläge In Blindflecken der Lehrplandiskussion und Gestaltungsvorschläge für künftige Pläne reflektieren A. Wacker, G. Ziener, A. Sliwka, J. Baumann und V. 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In der Serie krisenfeste Schule. beschreibt Andrea Lanfranchi in Kinder aus dem Ukraine-Krieg in unseren Schulen, vor welchen Herausforderungen Schulen bei der Aufnahme geflüchteter Kinder stehen – und welche Unterstützung sie brauchen.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einblicke in Wirkungen und Wahrnehmungen des Bildungsplans 2016 Internationale Vergleichsperspektiven auf kompetenz- und wohlbefindensorientierte Curricula Konkrete Anregungen für Curriculumsarbeit in Schulen und zukünftige Lehrplandiskussionen Ergänzende Impulse zu Krisenfestigkeit, Integration und Oberstufengestaltung