Ergebnisse und Potenziale von verkörperten phänomenologischen Gesprächen
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Produktinformationen "Ergebnisse und Potenziale von verkörperten phänomenologischen Gesprächen "
Achtsamkeits- und Mitgefühlsübungen finden seit einigen Jahren Einzug in die Schulpraxis. Die positiven Effekte auf die Selbstregulation, die Stressbewältigung und Beziehungsgestaltung sowie auf die Qualität des Lernens wurden vielfach belegt. Dieser Artikel stellt erste qualitative Zwischenergebnisse eines aktuellen Modellprojekts im Kontext der schulischen Suchtprävention vor. Methodisch beruhen diese Ergebnisse auf verkörperten phänomenologischen Gesprächen, deren Prinzipien ebenfalls Gegenstand des vorliegenden Beitrags sind. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie Pädagog/innen die Wirkungen der gemeinsamen Praxis von Achtsamkeit, (Selbst-)Mitgefühl und verkörpertem Sprechen auf ihre Beziehungen, die Schulkultur und den Bildungsprozess erleben.
Stichwörter: Achtsamkeit, Mitgefühl, Suchtprävention, Schule, qualitative Forschung, Phänomenologie, Embodiment, Persönlichkeitsentwicklung, pädagogische Beziehungen, Schulkultur
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Autor/in: Nils Altner, Ayscha Lucas-Gesing
Erscheinungstermin: 16.07.2021
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Zum Thema dieser Ausgabe: Achtsamkeit und Mitgefühl in der Bildung für das Gemeinwohl Achtsamkeit und Mitgefühl in der Bildung für das Gemeinwohl stellt die Frage, wie Schulen Räume schaffen können, in denen Kinder, Jugendliche und Erwachsene innere Stärke, Empathie und Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Die Beiträge zeigen, wie Achtsamkeit Resilienz stärkt, wie achtsamkeitsbasierte Interventionen in der Oberstufe wirken und wie mitgefühlsbasierte Suchtprävention neue Zugänge eröffnet. Zwischen theoretischen Reflexionen, empirischen Studien, Modellprojekten, politischen Perspektiven auf Schulentwicklung, Leseförderung durch Vorlesen und digitalen Hinweisen für Videokonferenzen in der Grundschule wird deutlich: Bildung für das Gemeinwohl braucht innere Haltungen, Beziehungskompetenz und Praktiken, die Menschen mit sich selbst, anderen und der Welt verbinden. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Achtsamkeit und Mitgefühl nicht als Randthemen, sondern als Teil einer ganzheitlichen Bildung verankern wollen. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte Elemente in ihren Unterricht integrieren möchten Schulleitungen und Schulentwicklungsgruppen, die Resilienz und Beziehungskultur stärken wollen Schulsozialarbeit, Beratungslehrkräfte und Präventionsfachkräfte, die mit Sucht- und Stressprävention arbeiten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Bildung für das Gemeinwohl konzeptionell und praktisch durchdringen wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Achtsamkeit und Resilienz – Offenheit und Widerstandskraft Im Editorial Achtsamkeit und Resilienz. Wenn Offenheit und Widerstandskraft Hand in Hand gehen zeigt Ulrike Graf, wie Achtsamkeit und Resilienz zusammenhängen. Sie beschreibt, wie bewusste Wahrnehmung, innere Haltung und Selbstfürsorge dazu beitragen, Belastungen im Schulalltag zu begegnen, ohne zu verhärten oder zu resignieren. „Lebst du noch oder hast du’s schon vergessen?“ – Achtsamkeit in der Oberstufe In „Lebst du noch oder hast du’s schon vergessen?“ Qualitative Studienergebnisse zu den Auswirkungen einer achtsamkeitsbasierten Intervention bei Oberstufenschüler/innen untersucht Minh Tam Luong, wie Jugendliche Achtsamkeitsangebote erleben. Die Studie zeigt Effekte auf Stresswahrnehmung, Konzentration, Selbstbild und Umgang mit Leistungsdruck. Denk-Pause Mit Denk-Pause lädt Helmut Wehr zu einer bewussten Unterbrechung des Gewohnten ein – einer kurzen, reflektierenden Zäsur, die den Blick auf das Wesentliche schärfen und Raum für neue Perspektiven in Schule und Unterricht eröffnen soll. „AmSel“ – Achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte Suchtprävention In Ergebnisse und Potenziale von verkörperten phänomenologischen Gesprächen. Das Modellprojekt „AmSel – Achtsamkeits- und mitgefühlsbasierte Suchtprävention in Schulen“ zeigen Nils Altner und Ayscha Lucas-Gesing, wie verkörperte, erfahrungsnahe Gespräche mit Achtsamkeit und Mitgefühl verbunden werden können. Das Projekt macht deutlich, wie Prävention jenseits reiner Informationsvermittlung gelingen kann – durch Bewusstheit, Beziehung und Selbstfürsorge. Panorama: Wie die Politik die Schulen weiterentwickeln sollte Im Panorama fragt Johannes Baumann in Wie die Politik die Schulen weiterentwickeln sollte, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit Schulen ihren Bildungsauftrag – einschließlich Achtsamkeit, Mitgefühl und Gemeinwohlorientierung – erfüllen können: von Personal über Strukturen bis hin zu Beteiligung. Abenteuer Lese.Reise: Einstieg in das Abenteuer Lesereise Unter Abenteuer Lese.Reise führen Jürgen Belgrad, Carmen Huber und Margret Ruep in Was steht in dem verdammten Fahrplan …? Einstieg in das Abenteuer Lesereise in ein Leseförderkonzept ein, das Lesen als Reise versteht: mit Etappen, Zwischenstopps und persönlichen Routen. In Mit Vorlesen beginnen – VORLESEN als Initialzündung zur Leseförderung (Jürgen Belgrad, Annabel Müller) wird gezeigt, wie Vorlesen als Startpunkt für eigenständiges Lesen und Lesefreude genutzt werden kann – gerade bei Kindern, die noch keinen sicheren Zugang zu Texten haben. Serie: Digitale Schulentwicklung – Videokonferenzen in der Grundschule In der Serie Digitale Schulentwicklung gibt der Arbeitskreis Medienbildung in der Grundschule in Tipps für Videokonferenzen in der Grundschule konkrete Hinweise, wie digitale Treffen mit jüngeren Kindern gestaltet werden können: technisch einfach, pädagogisch sinnvoll und beziehungsorientiert. Jetzt abonnieren und profitieren: Einblicke, wie Achtsamkeit und Mitgefühl Resilienz und Prävention in Schule stärken Qualitative Ergebnisse zur Wirkung achtsamkeitsbasierter Interventionen in der Oberstufe Impulse für Bildungspolitik, Leseförderung und digitale Praxis in der Grundschule Konkrete Ansätze, um Bildung für das Gemeinwohl im Schulalltag sichtbar zu machen