Philologenverband BW contra Gemeinschaftsschule
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Produktinformationen "Philologenverband BW contra Gemeinschaftsschule"
„PhV fordert ein tragfähiges pädagogisches Konzept für die Gemeinschaftsschulen im Land“ titelte eine Pressemitteilung des baden-württembergischen Philologenverbands vom 12.2.2020 – als wenn die Entwicklung eines entsprechenden Konzepts bei der Errichtung der Gemeinschaftsschulen (GMS) nicht vom Landtag beschlossen worden wäre und als wenn alle genehmigten 306 GMS im Lande die Gemeinschaftsschulverordnung nicht beachten würden. Aus der Sicht des PhV mag dies Konzept nicht tragfähig sein, dann sollte er mal anschauen, was das Kultusministerium über die GMS ins Netz gestellt hat. Übrigens: Wie „tragfähig“ ist denn das Konzept des konventionellen Gymnasiums, wenn man die horrenden Studienabbrecher- und Fachwechslerzahlen der Studienanfänger in den MINT-Fächern an den Hochschulen im Lande betrachtet (derzeit etwa 40%)?
Gymnasiallehrer an den GMS im Lande haben dem PhV ihre Beschwerden und Beobachtungen übermittelt,u. a.: Gymnasiallehrkräfte werden gemobbt, Disziplinprobleme machen zeitweise Unterrichten und Lernen unmöglich, Kinder bleiben nicht sitzen, die schwächeren Schüler schaden den stärkeren – 20 von 1.330 …
Eine Welle der Empörung aus der Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft brach daraufhin los. Die Redaktion von Lehren & Lernen wird der Pressemitteilung des PhV keine eigene Diskussion widmen, stattdessen einige Zuschriften von Gymnasialkolleg/innen abdrucken, die an GMS tätig sind. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Lehren & Lernen die Entwicklung der GMS kritisch-konstruktiv begleiten (wie zuletzt in Heft 6/2017). – Kürzungen in den Zuschriften sind gekennzeichnet, die Volltexte sind über die Homepage des GMS-Vereins abrufbar. Red.
Stichwörter: Gemeinschaftsschule, Philologenverband BW
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Autor: Philologenverband BW
Erscheinungstermin: 20.03.2020
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