Vom Ende der Klimakrise – Eine Geschichte unserer Zukunft
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Produktinformationen "Vom Ende der Klimakrise – Eine Geschichte unserer Zukunft"
Im Rahmen der Online-Ringvorlesung vom 19.04.2021 bis 12.07.2021 „Bildung für Klimaschutz – Der Klimawandel ist die größte Herausforderung im 21. Jahrhundert!“, die von den Mitarbeiter/innen der Ludwig Maximilian Universität München organisiert wurde, hat Luisa Neubauer einen Vortrag über die Rolle der Schule im Kampf gegen die Klimakrise gehalten. Dieser Vortrag macht Mut und kann Klimaresignation – wie sie es nennt – in aktives Handeln verwandeln. Ihren Vortrag vom 14. Juni 2021 und die sich anschließende Diskussion kann man bei youtube (https://www.youtube.com/watch?v=8sLo0LcvFXw) anschauen. Der hier abgedruckte Text gibt die zentralen Inhalte des Vortrags wieder.
Stichwörter: Bildungssystem, Fridays for Future, Klimawandel, Zukunftsgestaltung
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Autorin: Luisa Neubauer
Erscheinungstermin: 15.12.2022
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Zum Thema dieser Ausgabe: Klimaschutz als zentraler Aspekt der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ Klimaschutz als zentraler Aspekt der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ stellt die Frage, wie Schule auf eine Krise reagiert, die alle Lebensbereiche betrifft. Die Beiträge zeigen, wie Klimabildung über reines Faktenwissen hinausgeht: Sie verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit politischer Bildung, Emotionen mit Handlungsfähigkeit und globale Zusammenhänge mit konkreten Projekten vor Ort. Zwischen Zukunftserzählungen, Schulentwicklung in der Klimakrise, Klimakonferenz-Simulationen, KlimaBildungszentren, fächerübergreifenden Konzepten und der Rolle von Lehrkräften im Anthropozän wird deutlich: Klimaschutz ist keine Zusatzaufgabe, sondern Kern einer Bildung, die junge Menschen auf ihre Zukunft vorbereitet. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Klimaschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) systematisch im Schulalltag verankern möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten und Fächer, insbesondere Naturwissenschaften, Geographie, Gemeinschaftskunde, Religion/Ethik Schulleitungen und Steuergruppen, die BNE als Leitperspektive ins Schulprofil integrieren wollen Akteur/innen in Klimabildungsprojekten, Umweltbildung und außerschulischen Lernorten Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Klimabildung professionell fundiert angehen möchten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Vom Ende der Klimakrise – eine Geschichte unserer Zukunft Im Editorial Vom Ende der Klimakrise – Eine Geschichte unserer Zukunft entwirft Luisa Neubauer eine Erzählung, in der Klimakrise nicht als unaufhaltsames Schicksal, sondern als gestaltbare Herausforderung erscheint. Sie macht deutlich, welche Rolle Bildung dabei spielt, Zukunftsbilder zu entwickeln, die Handeln möglich machen. Schule in der Klimakrise – Dringlichkeit von Klimabildung In Schule in der Klimakrise – Über die Dringlichkeit von Klimabildung beschreibt Gudrun Spahn-Skrotzki, warum Klimafragen in allen Schulstufen und Fächern eine Rolle spielen müssen. Der Beitrag zeigt, wie Schule Lernräume eröffnet, in denen Wissen, Werte, Emotionen und Handlungsmöglichkeiten rund um Klimaschutz miteinander verbunden werden. Klimakonferenz-Simulation an der Geschwister-Scholl-Schule Tübingen Klimakonferenz-Simulation an der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen – Die Firma myclimate organisiert einen jahrgangsstufenkursübergreifenden Schultag (Jutta Richter) stellt ein Format vor, in dem Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Verhandlungspartner:innen schlüpfen. Sie erfahren, wie komplex internationale Klimapolitik ist – und lernen, Interessen abzuwägen, zu argumentieren und Kompromisse zu gestalten. KlimaBildungszentrum – Lehren für die Welt von morgen In KlimaBildungszentrum – Lehren für die Welt von morgen zeigen Christina Kowalczyk und Katharina Rübsam, wie ein KlimaBildungszentrum Schulen dabei unterstützt, Klimabildung langfristig zu verankern. Beschrieben werden Fortbildungen, Unterrichtsmaterialien, Projekttage und Netzwerke, die Schulen auf dem Weg zu „klimaaktiven“ Lernorten begleiten. Klimawandel-Schule: Verstehen und handeln – fächerübergreifend arbeiten Klimawandel-Schule: verstehen und handeln – Fächerübergreifendes Arbeiten im Kontext des Klimawandels (Moritz Strähle, Cecilia Scorza) zeigt, wie naturwissenschaftliche, gesellschaftliche und ethische Perspektiven zusammengeführt werden können. Der Beitrag macht deutlich, wie fächerverbindende Projekte helfen, Klimawandel nicht nur kognitiv zu erfassen, sondern in seiner Komplexität zu begreifen – mit Fokus auf konkretes Handeln. Look up: Lehrer/in sein im Anthropozän In Look up: Lehrer/in sein im Anthropozän fragen Nora Oehmichen und Timo Graffe, was es bedeutet, Lehrkraft in einer Epoche zu sein, in der der Mensch zum geologischen Faktor geworden ist. Sie reflektieren Rollenbilder, Überforderungserfahrungen und Möglichkeitsräume – und skizzieren eine professionelle Haltung, die zwischen Dringlichkeit und Zuversicht vermittelt. Panorama: Gemeinsame Bildungsverantwortung in der Corona-Pandemie Im Panorama beleuchten Manuela Ulrich, Axinja Hachfeld und Philipp Möhrke in Gemeinsame Bildungsverantwortung in der Corona-Pandemie. Einschätzungen von Lehrpersonen und Eltern während der Schulschließung, wie sich Verantwortungsrollen zwischen Schule und Familie verschoben haben. Die Einsichten sind auch für Klimabildung relevant: Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingt nur, wenn Schule und Elternhaus gemeinsam Verantwortung übernehmen. Ein Jahresinhaltsverzeichnis 2022 rundet das Heft ab und bietet einen Überblick über alle Themen des Jahrgangs. Jetzt abonnieren und profitieren: Konkrete Formate für Klimakonferenzen, KlimaBildungszentren und fächerübergreifende Klimaprojekte Impulse, wie BNE und Klimaschutz als Leitperspektive im Schulprofil verankert werden können Reflexionen zur Rolle von Lehrkräften im Anthropozän Erkenntnisse zur gemeinsamen Bildungsverantwortung von Schule und Eltern in Krisenzeiten