Gartenbahnen 2/2026
8,80 €
Produktinformationen "Gartenbahnen 2/2026"
Diese Ausgabe vereint Porträts, technische Beiträge und praxisnahe Berichte rund um Lokomotiven, Gartenbahnanlagen und historische Fahrzeuge. Im Mittelpunkt stehen das Rückschlagventil für die Ölschmierpumpe, Silberlöten im 18. Jahrhundert sowie Bauteile einer 7¼˝-Dampflokomotive. Ergänzt wird das Heft durch Darstellungen der preuß-T0-Gepäcklokomotive, eines besonderen Fahrtags, einer als Lebenstraum realisierten Gartenbahnanlage und des Rote Pfeil Schnelltriebwagens.
Porträt und besondere Erlebnisse
- Rückschlagventil für die Ölschmierpumpe – Teil 1 wird von Erik-Jan Stroetinga im Porträt vorgestellt, der über dieses spezielle Bauteil der Ölschmierpumpe berichtet.
- Ein besonderer Fahrtag von Udo Mannek berichtet von einem besonderen Fahrtag und setzt einen persönlichen Akzent im Heft.
- Meine Gartenbahnanlage – Ein Lebenstraum auf 7¼ Zoll von Christian Willemsen zeigt eine Gartenbahnanlage, die als Lebenstraum auf 7¼ Zoll verwirklicht wurde.
Historische Technik und Silberlöten
- Silberlöten im 18. Jahrhundert von Louis Patrick Ernst beschäftigt sich mit dem Silberlöten im 18. Jahrhundert und rückt diese historische Praxis in den Mittelpunkt.
Lokomotiven und Schnelltriebwagen
- Die preuß-T0-Gepäcklokomotive – Teil 1 von Klaus Decker widmet sich im ersten Teil der preuß-T0-Gepäcklokomotive und stellt dieses Fahrzeug ausführlich vor.
- Der Rote Pfeil Schnelltriebwagen von Franz Dossenbach hat den Rote Pfeil Schnelltriebwagen zum Thema und konzentriert sich ganz auf dieses Fahrzeug.
Werkstattpraxis an Dampflokomotiven und Tendern
- Bauteile der 7¼˝-Dampflokomotive Württembergische T3 stellt Bauteile der 7¼˝-Dampflokomotive Württembergische T3 vor und gibt einen detaillierten Blick auf diese Lokomotive.
- Drehgestelle für den Tender der Bauart 2´2´T34 von Thorsten Niggemann beschäftigt sich mit Drehgestellen für den Tender der Bauart 2´2´T34 und beschreibt diese Bauart im Detail.
Jetzt abonnieren und profitieren:
- Fundierte Beiträge zu Lokomotiven, Triebwagen und Gartenbahnen lesen
- Praxisnahe Artikel zu Bauteilen, Rückschlagventilen und Drehgestellen nutzen
- Historische Themen wie Silberlöten und preuß-T0-Gepäcklokomotive verfolgen
- Regelmäßig neue Impulse für Gartenbahnanlage und Dampflokomotive erhalten
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 50 Seiten
Erscheinungstermin: 22.05.2026
Verwandte Produkte
Die Fachzeitschrift GARTENBAHNEN von Gartenbahnern für Gartenbahner enthält neben zahlreichen Tipps und Ideen informative Berichte aus der Praxis, Nachrichten aus dem Vereinsleben, Porträts von Bauprojekten u. v. m. In jeder Ausgabe findet sich außerdem die bekannte Terminliste mit Informationen zu zugänglichen Gartenbahnanlagen, den aktuellen Fahrzeiten und zahlreichen Veranstaltungen diverser Vereine und Museen. GARTENBAHNEN lebt nicht nur von ihrer Redaktion, sondern auch und vor allem von ihren guten Autoren. Deshalb möchten wir darauf aufmerksam machen, dass sich alle Leser aktiv an der Gestaltung der GARTENBAHNEN beteiligen können. Betätigen Sie sich als Autor oder senden Sie uns einfach einige Fotos Ihrer Arbeiten. Die Redaktion hilft Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihres Beitrages. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement und profitieren Sie von vielen Vorteilen: 2 Tage vor dem Erstverkaufstag bereits druckfrisch in Ihrem Briefkasten Keine zusätzlichen Versandkosten Sie sparen € 2,40 gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk Sie erhalten zusätzlich eine tolle Prämie Zusätzlich zu Ihrem Print-Abo können Sie sich die Digital-Ausgaben für nur € 2,40 pro Jahr dazubestellen. Das Digital-Abonnement steht Ihnen unter www.mediathek.neckar-verlag.de sowie in der Neckar-Verlag App für Android oder iOs zur Verfügung. Sie erhalten bei Bestellung eine E-Mail mit Ihren Zugangsdaten. Die Abo-Erweiterung bei bereits bestehenden Print-Abonnements können Sie per E-Mail an: bestellungen@neckar-verlag.de dazubestellen bzw. Sie nutzen einfach das Kontaktformular. Erscheinungsweise: 4 Ausgaben pro Jahr Bezugsbedingungen: Die Mindestvertragslauftzeit beträgt ein Jahr, prämiengebundene Abonnements laufen ein bis zwei Jahre und verlängern sich nach Ablauf der Frist automatisch bis auf Widerruf. Kündigungen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kann mit Frist von 4 Wochen jederzeit gekündigt werden.
Eine mechanisch angetriebene Schmierpumpe versorgt die Zylinder meiner Lokomotive mit Dampföl. Jeder Dampfzylinder wird über eine eigene Pumpe mit Öl versorgt. Diese doppelt ausgestattete Schmierpumpe besteht aus zwei kleinen Kolben, die sich in zwei Bronzezylindern auf- und abbewegen und pro Arbeitstakt einige Tropfen Dampföl an die Dampfmaschinen drücken. Beide Pumpen werden von einer Gelenkwelle angetrieben, die über die abgeleitete Bewegung der Schere betätigt wird. Mittels eines sogenannten Freilauflagers wird die oszillierende Bewegung der Schere in eine Drehbewegung umgewandelt.
Wir haben uns sehr über diese spezielle Einladung auf eine private Gartenbahnanlage an den unteren Niederrhein gefreut, zumal die Anlage nicht öffentlich zugänglich ist. Bereits vor der Coronazeit planten wir ein gemeinsames Treffen. Dass der Fahrtag nun realisiert werden kann, freut alle Beteiligten sehr. Mit einer Handvoll Gartenbahnfreunden treffen wir uns bei strahlendem Sonnenschein an einem sehr warmen Septembertag bei Wolfgang und seiner Familie. Uns verschlägt es buchstäblich die Sprache, welche Größe die 7¼-Zoll- Gartenbahnanlage hat, die es mit einer großen Vereinsanlage durchaus aufnehmen kann. Die groß angelegte Anlage ist im Laufe der letzten Jahrzehnte entstanden und immer weiter ausgebaut worden. Wolfgang hat sich mit der Realisierung seiner Bahn einen Lebenstraum erfüllt.
Als Organist mit Interesse am Orgelbau erhielt ich vor einigen Jahren das Faksimile von „L‘art du facteur d‘orgues“ (Die Kunst des Orgelbaus) von Dom François BEDOS DE CELLES (1709 – 1779), einem Werk, das im Geiste der Encyclopédie von Diderot und zur gleichen Zeit erschien. Zu meiner großen Überraschung fand ich dort eine genaue Beschreibung des Silberlötens, mit denselben Problemen und Lösungen, die heute jeder Modell-Dampfbahner kennt: die Silberlot-Pailletten, die sich verschieben, wenn die Boraxpaste zu kochen beginnt, eine erste Lötung, die ungewollt schmilzt, während man eine zweite durchführt, usw.
Vorbild: August von Borries (1852 – 1906) Studien waren ausschlaggebend, dass die KED Hannover im Jahr 1880 vier leichte, von Schichau in Elbing gebaute Tenderlokomotiven mit der Achsfolge 1A in Dienst stellte, die im Anschluss an das Führerhaus einen Gepäckraum besaßen. Die in zwei Ausführungen beschafften Maschinen, darunter zwei mit Verbundtriebwerk, waren für die Beförderung der Kleinzüge des Lokalverkehrs in der KED Hannover gedacht. Die Lokomotiven erhielten die Betriebsnummern 80/81/83/84 und die Fabriknummern 273/274/276/277.
Für mein Langzeit-Projekt der BR41 suche ich mir immer Baugruppen heraus, die in einem übersichtlichen Zeitraum auch mal fertig werden. So habe ich mir die Drehgestelle des Tenders vorgenommen. Viele Schlepptender diverser Baureihen sind mit diesen Drehgestellen ausgerüstet. Das Drehgestell sollte in seiner Detaillierung nahe am Original sein und die vollen Belastungen im rauen Fahrbetrieb aufnehmen können.
Die Begeisterung für die Eisenbahn begleitet mich, seit ich denken kann. Rund 50 Meter hinter meinem Elternhaus verliefen bis 1991 die Gleise der Strecke vom Bahnhof Isselburg nach Bocholt. Für uns Kinder war der ehemalige Bahnhofsbereich ein riesiger Abenteuerspielplatz. Die Strecke war bereits seit 1974 stillgelegt, Züge habe ich dort also nie fahren sehen – ich wurde erst 1982 geboren. Dennoch hat mich diese Umgebung ganz offensichtlich geprägt und die Faszination Eisenbahn tief in mir verankert.
Der Rote Pfeil ist für seine Zeit ein moderner Triebwagen, in dem einige technische Innovationen eingebaut wurden und: Er war schnell. Er wurde auf nicht hochfrequentierten Nebenstrecken eingesetzt. Ein Vergleich mit einer Dampflokomotive und dem Roten Pfeil ergibt Folgendes: Der Rote Pfeil bringt für eine Strecke von 100 km eine Zeitersparnis von einer Stunde. Als erste Gesellschaft hat die SBB zwei Rote Pfeile bestellt, die ab 1935 in Dienst genommen wurden. Es folgte eine spätere Auslieferung mit fünf Fahrzeugen. Den Schluss bildete eine Nachbestellung von sieben Stück, dann wurde die Produktion eingestellt.