Journal Dampf-Heißluft 4/2025
Magazin für Modellbauer und Nostalgie-Fans
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Produktinformationen "Journal Dampf-Heißluft 4/2025"
Dampf, Lokomotiven und Legenden – Ausgabe 4/2025 begeistert mit Technikvielfalt
Journal Dampf & Heißluft 4/2025 nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt des Dampfes: Von legendären Eisenbahnen wie dem „Jacobite“ in Schottland bis zu historischen Dampfmaschinen in Museen, Werkstätten und Veranstaltungen. Authentische Technikberichte, Modellbauideen und eindrucksvolle Fotostrecken machen diese Ausgabe zu einem Muss für alle Dampf-Enthusiasten.
Die Inhalte im Überblick
Dampf & Lokomotiven
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Dampfspektakel in Mildenberg – H. Harhaus
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50 Jahre Förderverein Dampf-Museum Großauheim – W. Schleidt
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Rekonstruktion der Kuchenheimer Dampfmaschine von 1860 – H. Franken
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Das Erbe der SNCF in Mülhausen – G. Balmer
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The Jacobite – mehr als nur der Hogwarts-Express – U. Mannek
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Das Technikmuseum Magdeburg – R. Hoffmann
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Cornish-Engines im London Museum of Water and Steam – G. Bavendiek
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Baumschulbahn Schinznach in der Schweiz – F. Dossenbach
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Tag der offenen Tür im Lokschuppen Neumünster – H. Harhaus
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Die Bregenzerwaldbahn – T. Hillenbrand
Technik & Modellbau
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Ein Schmied als Antriebsmodell – V. Koch
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Doll 362 Replica – A. Straub
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Turbinia – Revolution des Schiffsantriebs – U. Mannek
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Federkennlinien-Prüfvorrichtung (Werkstatt-Tipp) – W. Schleidt
Historisches & Porträts
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Schwungrad-Explosionen und ihre Ursachen – C. Schwarzer
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Die Seguin – Porträt einer Dampflokomotive – H. Ludwig
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Technisches Wissen und praktische Tipps für Werkstatt und Hobby
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Exklusive Museums- und Veranstaltungsberichte aus erster Hand
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Für Technikfans, Modellbauer, Historiker und Eisenbahnenthusiasten
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 84 Seiten
Erscheinungstermin: 24.10.2025
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Das Dampfspektakel hat inzwischen schon eine lange Tradition – denn es fand nun zum 18. Mal statt. Das riesige Gelände des Ziegeleiparks Mildenberg bietet dafür die besten Voraussetzungen. Zentral gelegen für eine bequeme Anreise, weiträumige Parkmöglichkeiten, gute und preiswerte Gastronomie sowie eine traumhafte Lage an der Havel lassen Urlaubsfeeling aufkommen. Für die Aktiven stand überdurchschnittlich viel Platz zur Verfügung, ihre alten Dampfrösser rollen zu lassen.
Der Förderverein Dampfmuseum Großauheim feierte sein 50-jähriges Bestehen. Die Sammelleidenschaft von Hans Werner Dörich ist die Keimzelle des Fördervereins und des Dampfmuseums. Es werden Objekte aus Industrie und Landwirtschaft gesammelt und entwickelt auch den Ehrgeiz, die Objekte wieder betriebsfähig zu machen.
Im Journal Dampf & Heißluft 3/2024 ist ein sehr guter und informativer Artikel über das LVR-Museum Tuchfabrik Müller erschienen. Hierin wird die erste Dampfmaschine von 1860 als Balanciermaschine beschrieben. Die Maschine war wohl eine Bockmaschine, wie sie zu der Zeit im deutsch-französischen Raum gebaut wurden. Ein schönes Beispiel ist die in Gera erhaltene und jetzt in der Amthor-Passage aufgestellte Maschine von 1833. Anhand gefundener Spuren und der Säulenabmessungen sowie der mir um 1860 bekannten üblichen Bauarten habe ich dann das Aussehen der ersten Dampfmaschine rekonstruiert
Ich hatte mich beim Besuch des Museums mehrheitlich auf den Dampf konzentriert und so schon etwa zweieinhalb Stunden dazu gebraucht. Die Ausstellung ist in drei Bereiche gegliedert, den Show-Parcours, die acht Bahnsteige der Geschichte und das Eisenbahnpanorama. Show-Parcours: sechs Themen illustrieren auf 6.000 m² das „goldene Zeitalter der Eisenbahn“. Bahnsteige der Geschichte: Die acht Bahnsteige erzählen auf 13.000 m² die Eisenbahngeschichte Frankreichs. Das Eisenbahnpanorama ist der 16.000 m² große Außenbereich mit Drehscheibe und Schiebebühne.
Die gespeicherte Energie erzeugt im äußeren Ring des Schwungrades durch die Fliehkraft sehr hohe Zugspannungen, die die Zugfestigkeit des Werkstoffes übersteigen können. Das kann zu folgenschweren Unglücken führen, wenn die Drehzahl plötzlich durch das Versagen eines Bauteiles der Anlage frei wird und ungesteuert ansteigt.
Die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt besitzt ein tolles Technikmuseum. Die Ausstellung befindet sich in einer denkmalgeschützten Industriehalle der ehemaligen Gruson-Werke, geballte Technik auf ca. 2.000 m² Fläche innen und noch einmal so viel Fläche im Außengelände. Unser Rundgang soll hier nur einen kleinen Teil der Ausstellung zeigen, wobei wir uns natürlich auf die Dampftechnik konzentriert haben.
Inmitten der atemberaubenden Kulisse der schottischen Highlands schlängelt sich eine Eisenbahnlinie, die weit mehr ist als nur eine Verbindung zwischen zwei Orten. Die West Highland Line zwischen Fort William und Mallaig, befahren vom ikonischen Dampfzug „The Jacobite“ der West Coast Railways, ist eine lebende Legende, die Eisenbahnenthusiasten, Geschichtsinteressierte und Filmliebhaber gleichermaßen in ihren Bann zieht.
Es wird sicher eine Reihe von Lesern des „Journal Dampf & Heißluft“ geben, die das Museum kennen – wenn auch vielleicht nicht unter dem heutigen Namen. Über lange Zeit hieß es „Kew Bridge Steam Museum“. Das Museum hat sich um die beiden großen Balanciermaschinen, für die das alles gebaut wurde und die dort seit 1846 bzw. 1871 bis 1944 für die Londoner Trinkwasserversorgung genutzt wurden, entwickelt. Im ehemaligen Kesselhaus und in diversen Nebengebäuden wurden weitere Dampfmaschinen unterschiedlicher Bauart, aber auch Dieselmotoren aufgebaut.
Die Gärtnerei Zulauf besteht schon seit 1879. Früher wurden die Materialien mit Handkarren oder Schubkarren transportiert. Um den zunehmenden Transport von Mist, Torf, Erde, Gebüsch und Bäumen zu verbessern, wurde eine Gleisanlage in der Spur 60 cm aufgebaut. Im Gegensatz zur heutigen Baumschulbahn wurden die Wagen noch von Hand verschoben.
In Neumünster hatte man am 17. August 2024 zum Tag der offenen Tür im Kulturlokschuppen wieder ganz viel vorbereitet. Und auch in diesem Jahr wurde die Traditionsveranstaltung zu einem vollen Erfolg: Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Der Ringlokschuppen war prall gefüllt mit sehenswerten Fahrzeugen, das Rahmenprogramm war rund und schlüssig und die Bewirtung bot den Ruhepol im Trubel des Events. „Neumünster macht Dampf“ – das war topp!
Im Gegensatz zu den statischen Bronzeskulpturen bietet es sich an, z. B. einen Schmied als Antriebsmodell für Dampfmaschinen oder Heißluftmotoren mit „Bewegung“ und etwas „Geräusch“ zu bauen, was sicherlich Zuschauer bei Ausstellungen oder Vorführungen zum Verweilen und Zuschauen einlädt. Nachfolgend soll der Bau eines solchen Mini-Modelldioramas etwas näher beschrieben werden.
Das Journal Dampf & Heißluft beschäftigt sich in erster Linie mit dem Modellbau von Dampfmaschinen und Heißluftmotoren. Es sind zahlreiche Baupläne und Tipps für den Modellbauer zu finden, aber auch die historischen Vorbilder sind mit in die Thematik einbezogen. Um die Jahrhundertwende wurden Lokomotiven, Schiffe, stationäre Maschinen und auch Straßenfahrzeuge mit Dampf angetrieben. Mit zunehmender Tendenz werden diese technischen Denkmäler im musealen Bereich wiederbelebt. Hier fi nden viele Dampfmodellbauer ihre Ideen und lassen diese Vorbilder im Modellmaßstab neu entstehen. Auch die vielen Dampf- und Nostalgiefans, welche nicht die Möglichkeit haben, selber Dampfmodelle zu bauen, erhalten in diesem Journal interessante Informationen, wie zum Beispiel in den Rubriken „Reiseziele“ und „Dampf im Museum“. Die begehrte Dampf-Terminliste mit Informationen über die nächsten Dampftreffen ist ebenfalls in jeder Ausgabe zu finden. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement und profitieren Sie von vielen Vorteilen: 2 Tage vor dem Erstverkaufstag bereits druckfrisch in Ihrem Briefkasten Keine zusätzlichen Versandkosten Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk Sie erhalten zusätzlich eine tolle Prämie Zusätzlich zu Ihrem Print-Abo können Sie sich die Digital-Ausgaben für nur € 2,40 pro Jahr dazubestellen. Das Digital-Abonnement steht Ihnen unter www.mediathek.neckar-verlag.de sowie in der Neckar-Verlag App für Android oder iOs zur Verfügung. Sie erhalten bei Bestellung eine E-Mail mit Ihren Zugangsdaten. Die Abo-Erweiterung bei bereits bestehenden Print-Abonnements können Sie per E-Mail an: bestellungen@neckar-verlag.de dazubestellen bzw. Sie nutzen einfach das Kontaktformular. Bezugsbedingungen: Prämiengebundene Abonnements verlängern sich nach Ablauf der Frist (1 bzw. 2 Jahre) automatisch. Das Abonnement ist dann jeweils sofort kündbar.
Damals noch Student, hatte ich Zugriff auf Lizenzen für CAD-Programme und dergleichen, sodass ich in mühevoller Kleinstarbeit anhand von Fotos aus dem Netz mit dem Lineal am Bildschirm einen digitalen Klon herstellen konnte. Aus Katalogen wusste ich Anhaltspunkte wie Schwungraddurchmesser und Kolbenhub, doch wie die Maschine von innen auszusehen hatte, musste ich mir selbst ausdenken. Der Vorteil solcher Neukonstruktionen liegt allerdings darin, dass man sie nach den zur Verfügung stehenden Mitteln – sei es nun Material oder Maschinen – anpassen kann.
Die Bregenzerwaldbahn war mein Ziel und ich erreichte Bezau in Vorarlberg nach zweieinhalbstündiger Fahrt am Nachmittag. Schnell war der Bahnhof gefunden. Noch war Zeit, die Lokomotive eingehend zu betrachten. Ich hatte die bei den österreichischen Schmalspurbahnen noch heute in mehreren Exemplaren verbreitete Reihe U erwartet.
Im Jahr 1897, inmitten der prunkvollen Feierlichkeiten zum 60. Thronjubiläum von Königin Victoria, ereignete sich in der Solent-Meerenge ein Vorfall, der die maritime Welt nachhaltig verändern sollte. Während einer imposanten Flottenparade mit 165 Schiffen durchbrach ein kleines, ziviles Boot die Reihen der Kriegsschiffe und deklassierte mit seiner überlegenen Geschwindigkeit die gesamte britische Marine. Dieses kühne Manöver der „Turbinia“, des weltweit ersten Turbinenschiffs, markierte den triumphalen Einzug der Dampfturbine in die Schifffahrt und besiegelte das Ende der Ära der Dampfkolbenmaschine als primären Schiffsantrieb.
Der französische Industriepionier Marc Seguin baute 1829 die gleichnamige Lokomotive. Sie war eine sehr fortschrittliche Parallelentwicklung zu den Fahrzeugen, die George und Robert Stephenson in England herstellten. Marc Seguin, ein Neffe der Montgolfier-Brüder, verwendete wie Stephenson einen Kessel mit vielen Heizrohren.