Embodied Curiosity im Klassenzimmer
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Produktinformationen "Embodied Curiosity im Klassenzimmer"
Neugier gilt als zentraler Motor von Lernprozessen, wird jedoch häufig primär kognitiv betrachtet. Der vorliegende Beitrag führt die Idee der sogenannten Embodied Curiosity ein, die Neugier als Zusammenspiel von Körper, Emotion und (sozialem) Kontext beschreibt. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir, wie sinnlich-motorische Erfahrungen Lernen strukturieren und vertiefen können. Von theoretischen Grundlagen aus Philosophie, Psychologie und Bildungswissenschaften leiten wir didaktische Ideen für die Gestaltung neugierförderlicher Lernräume ab.
Inhaltsübersicht
Titel: Embodied Curiosity im Klassenzimmer. Wie verkörperte Neugier Lernen, Emotionen und Bewegung verbindet
Aus dem Inhalt: Embodied Curiosity < Embodied Cognition < Neugier < Bewegung < Lernen
Teil der Gesamtausgabe
Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Format: DIN A4
Autor/in: Venera Gashaj, Korbinian Moeller
Erscheinungstermin: 23.06.2026
Dieser Download richtet sich an Lehrkräfte, Referendare sowie an Dozierende in der Lehrer-Fortbildung, die ihre didaktischen Kompetenzen erweitern möchten.
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Zum Thema dieser Ausgabe: Neugier – Motor für Lernen und Entwicklung Neugier steht im Zentrum dieser Ausgabe – als grundlegende Triebkraft von Lernen, Entwicklung und Erkenntnis. Die Beiträge zeigen, wie Neugier bei Kindern und Jugendlichen entsteht, wie sie sich im Lebenslauf verändert und welche Rolle Emotionen, Körper, Bewegung und Umgebung dabei spielen. Neugier wird nicht nur als individuelles Gefühl verstanden, sondern als gestaltbare Ressource: für Unterricht, Schulentwicklung und Leitungshandeln. Zwischen theoretischen Modellen, empirischen Studien, praktischen Unterrichtsbeispielen und außergewöhnlichen Lernorten wird deutlich, wie vielfältig Neugier im schulischen Alltag angeregt werden kann: im Mathematikunterricht, in historischen Themenwelten, in außergewöhnlichen Kontexten wie einer Schule für Geflüchtete – und in der professionellen Weiterentwicklung von Lehrkräften und Schulleitungen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Neugier im Unterricht und in Bildungsorganisationen bewusst fördern und verstehen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die Lernumgebungen neugierigkeits- und motivförderlich gestalten wollen Fachlehrkräfte in Mathematik, Geschichte und Gesellschaftsfächern, die fachspezifische Zugänge zu Neugier suchen Schulleitungen und Personen mit Leitungsaufgaben, die Neugier als Ressource für professionelles Handeln nutzen möchten Lehramtsstudierende, Forschende und Ausbildende, die sich mit der Entwicklung und Bedeutung von Neugier wissenschaftlich auseinandersetzen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Neugier: Theorien und Implikationen für den Schulunterricht M. W. H. Spitzer, E. Richter, A. Jung, J. Mannich, M. Mückstein und L. Frede geben in Neugier: Theorien und Implikationen für den Schulunterricht einen Überblick über zentrale theoretische Ansätze zu Neugier. 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Am Beispiel historischer Themenwelten wird deutlich, wie solche Settings Neugier an Geschichte, Vergangenheit und kulturellen Deutungen wecken können – und wie Schulen dieses Potenzial didaktisch nutzen können, ohne in reine Eventpädagogik zu verfallen. Panorama: Neugier in außergewöhnlichen Kontexten Im Panorama berichten Silke Fischer, Luisa Kähne und Yusef El Damaty in „Ja, wir haben das halt auf die Bedürfnisse der Leute zugeschnitten, individuell.“ Tübinger Masterstudierende erforschen im Nordirak eine Schule für Geflüchtete von einem besonderen Forschungs- und Lernprojekt. Der Beitrag zeigt, wie Neugier auf Menschen, Kontexte und Bildungsbiografien zu einem Motor für Forschung, Verständigung und professionelles Lernen wird – und wie Schule unter herausfordernden Bedingungen gestaltet werden kann. 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