Kinderrechte als Weg für pädagogische Freiheit und Verantwortung
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Produktinformationen "Kinderrechte als Weg für pädagogische Freiheit und Verantwortung"
Die UN-Kinderrechtskonvention bietet mit ihren Schutz-, Förder- und Beteiligungsrechten für die Gestaltung von Schule und Unterricht einen normativen Kompass für Verantwortliche in der Administration, Lehrpersonen und weiteres pädagogisches Personal. Über die Beteiligungsrechte wird beispielsweise der Grundsatz verfolgt, dass Kinder als Subjekte wahrgenommen und in alle Entscheidungen eingebunden werden, die sie betreffen. Integriert man dieses Prinzip (gedanklich) in die alltägliche Schulpraxis, dann ergeben sich hieraus in der hierarchisch organisierten Institution Schule Spannungsfelder für die gesamte Organisation, aber auch für die alltägliche Praxis. Spannungsfelder, die sich aus der Beachtung aller drei Rechtsbereiche ergeben, werden in diesem Beitrag exemplarisch diskutiert.
Stichwörter: Kinderrechte, Schutz, Förderung, Beteiligung, Unterricht
Autoren: Daniel Bertels, David Rott
Erscheinungstermin: 20.11.2025
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Pädagogische Freiheit verspricht Gestaltungsspielräume und Verantwortung – und stellt zugleich hohe Anforderungen an Haltung und Reflexion. Die November-Ausgabe 2025 von Lehren & Lernen widmet sich diesem komplexen Thema aus verschiedenen Perspektiven: rechtlich, professionell, institutionell. Im Fokus stehen Kinderrechte, Inklusion, Lernpfade und Beteiligung – sowie der Mut, pädagogische Freiräume zu leben und zu gestalten. Pädagogische Freiheit – Zwischen Anspruch und Zumutung Wie lässt sich pädagogische Freiheit verantwortlich umsetzen? Und wo liegen ihre Grenzen? Kinderrechte als Fundament pädagogischer Freiheit Daniel Bertels und David Rott definieren Freiheit nicht als pädagogische Großzügigkeit, sondern als einklagbares Recht – auf Schutz, Förderung und Beteiligung. Freiheit in der schulischen Inklusion Wolfhard Schweiker zeigt, dass Inklusion ohne Freiheit nicht denkbar ist – und jede Freiheit zugleich begrenzt bleibt durch die Rechte der anderen. Freiheit braucht Haltung Carmen Huber fragt, wie viel Freiheit Pädagog/innen aushalten und verantworten können – und betont die Bedeutung professioneller Haltung im Spannungsfeld zwischen Anspruch und Regelwerk. Freiheit erproben in der Ausbildung Thomas Rhyner und Patricia Bachmann ermöglichen Lehramtsstudierenden Verantwortung auf Lernpfaden und in Round Tables – ein Mut machendes Praxisbeispiel. Partizipation bei Beurteilungsprozessen Thomas Rhyner geht noch einen Schritt weiter und verhandelt mit Studierenden auch die Leistungsbewertung demokratisch. Freiwilligkeit als pädagogisches Prinzip Katharina Gosse zeigt am Beispiel der Kinder- und Jugendhilfe im Ganztagskontext, wie Freiwilligkeit als Grundhaltung zunehmend unter Druck gerät. Freiheit und Struktur in der Schulentwicklung Johannes Zylka reflektiert das Spannungsfeld zwischen Eigenverantwortung und Deputatsmodell – und fordert strukturelle Freiräume für echte Entwicklung. Weitere Themen im Panorama Klimabildung braucht Emotionen Myrte Zachow, Eva Bertram und Carolin Stangier knüpfen an den Beitrag aus Heft 5/2025 an: Mit der „KlimaBilderBox“ entsteht ein ästhetisch-partizipativer Lernraum, der emotionale Zugänge zur Klimakrise ermöglicht – besonders im Kunstunterricht. Für Sie gelesen Sabine Fischer: Beschwerden von Kindern in der Kindertagesbetreuung Carmen Huber rezensiert ein Buch über die Bedeutung kindlicher Beschwerdeverfahren in frühpädagogischen Einrichtungen. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Fundierte Beiträge zu pädagogischer Freiheit, Inklusion und Verantwortung ✔ Praxisnahe Beispiele aus Hochschule, Schule und Jugendhilfe ✔ Impulse zur Schulentwicklung zwischen Eigenverantwortung und Systemgrenzen ✔ Kulturelle Zugänge zu Klimabildung und emotionalem Lernen