Mythen im Geschichtsunterricht
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Produktinformationen "Mythen im Geschichtsunterricht"
Dieser Beitrag definiert, was im Hinblick auf das Fach Geschichte unter dem Begriff „Mythos“ verstanden werden kann und welche Bedeutung Mythen für den Unterricht haben bzw. welches Potenzial in ihnen steckt. Um dies herzuleiten, werden erstens eine Mythen-Typologie und auf dieser Basis zweitens für den Umgang mit Mythen notwendige Kompetenzen vorgestellt, um den Bildungswert von Mythen ausschöpfen zu können.
Stichwörter: Mythos, Verschwörungstheorie, Kompetenzen, Bildungswert, Unterrichtspraxis
Autor: Felix Hinz
Erscheinungstermin: 17.04.2025
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Zum Thema dieser Ausgabe: Geschichtsbewusstsein und historisches Denken fördern – aktuell so wichtig wie nie?! Geschichtsbewusstsein und historisches Denken fördern – aktuell so wichtig wie nie?! nimmt die Frage in den Blick, wie Kinder und Jugendliche in einer von Krisen, Kriegen, Fake News und schnellen Medienbildern geprägten Gegenwart historische Orientierung gewinnen können. Die Ausgabe zeigt, wie historisches Denken hilft, Vergangenheit nicht nur auswendig zu lernen, sondern sie als Deutungsraum für Gegenwart und Zukunft zu nutzen. Zwischen Narration und Neugier, Demokratiebildung, Mythenkritik, Gedenkstättenbesuchen, Mehrsprachigkeit und KI-Nutzung wird deutlich: Historisches Lernen ist heute stärker denn je mit Fragen nach Identität, Orientierung, Verantwortung und Quellenkritik verbunden. Die Beiträge dieses Heftes zeigen, wie Unterricht und außerschulische Lernorte gestaltet werden können, damit alle Kinder – unabhängig von Herkunft, Sprache und Lernvoraussetzungen – historisch denken lernen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie historisches Lernen zeitgemäß, inklusiv und demokratiefördernd gestalten möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte für Geschichte, Gemeinschaftskunde, Politik und verwandte Fächer in Sekundarstufe I und II Grundschullehrkräfte, die erste Zugänge zu Geschichte und Erinnerungskultur eröffnen Pädagog/innen in Gedenkstätten und außerschulischen Lernorten, die Angebote für Kinder und Jugendliche entwickeln Lehramtsstudierende und Ausbildende, die historisches Denken und Geschichtsdidaktik fundiert verankern wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Aus der Geschichte lernen? Narration und Neugier Jörg van Norden fragt in Aus der Geschichte lernen? Narration und Neugier, wie historische Erzählungen Neugier wecken und Orientierung bieten können, ohne Geschichte zu vereinfachen oder zu moralisieren. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte mit narrativen Zugängen arbeiten können, damit Lernende eigene Fragen an die Vergangenheit entwickeln und Geschichte als offenes Deutungsfeld erleben. Historisch denken lernen als Beitrag zur Demokratiebildung In Historisch Denken lernen als Beitrag zur Demokratiebildung. Orientierung in Zeit und Welt beschreibt Heike Krösche, warum historisches Denken ein Kernbestandteil demokratischer Bildung ist. Anhand konkreter Unterrichtsansätze wird deutlich, wie Lernende Zeitlichkeit, Perspektivität und Kontingenz von Geschichte verstehen lernen – und wie dies hilft, aktuelle politische Debatten kritisch einzuordnen. Alle Kinder historisch denken lehren – aber wie? Alle Kinder historisch denken lehren – aber wie? (Eva-Kristina Franz) rückt die Frage nach Teilhabe in den Mittelpunkt. Der Beitrag zeigt, wie historisches Lernen differenziert, inklusiv und lernstandsorientiert gestaltet werden kann, sodass auch Kinder mit unterschiedlichen sprachlichen, kognitiven und biografischen Voraussetzungen Zugang zu historischen Fragestellungen erhalten. Mit Spielzeug geschichtskulturelle Kompetenz fördern Anabelle Thurn zeigt in Mit Spielzeug geschichtskulturelle Kompetenz fördern, wie Spielzeug – etwa Figuren, Modelle oder Sammelserien – als Türöffner in die Geschichtskultur dienen kann. Es wird sichtbar, wie Kinder über vertraute Objekte Fragen nach Darstellung, Klischees und Auslassungen entwickeln und so lernen, geschichtskulturelle Angebote kritisch zu lesen. Mythen im Geschichtsunterricht In Mythen im Geschichtsunterricht analysiert Felix Hinz, welche Rolle Geschichtsmythen im Unterricht spielen – von nationalen Erzählungen bis zu populären Bildern in Medien. Der Beitrag zeigt, wie Mythen identitätsstiftend wirken, aber auch verzerren können, und entwickelt didaktische Vorschläge, wie man Mythen im Unterricht produktiv dekonstruiert, ohne Lernende zu überfordern. Historisch-politisches Lernen in Gedenkstätten – auch für Grundschulkinder Alexandra Flügel und Irina Landrock widmen sich in Historisch-politisches Lernen in Gedenkstätten – Anmerkungen zu gedenkstättenpädagogischen Angeboten für Grundschulkinder der sensiblen Frage, wie junge Kinder an Orte der Erinnerung herangeführt werden können. Sie diskutieren Möglichkeiten und Grenzen gedenkstättenpädagogischer Arbeit in der Grundschule und geben Hinweise, wie Formate kindgerecht, behutsam und dennoch ernsthaft gestaltet werden können. Mehrsprachigkeit als Schlüssel für historisches Lernen in heterogenen Klassen In Mehrsprachigkeit als Schlüssel für historisches Lernen in heterogenen Klassen: Das Beispiel des komparativen Begriffslernens zeigen Katja Schwemmer und Anabelle Thurn, wie Mehrsprachigkeit als Ressource genutzt werden kann. Am Beispiel komparativen Begriffslernens wird deutlich, wie historische Fachbegriffe in verschiedenen Sprachen erschlossen werden können – und wie dies hilft, historische Konzepte tiefer zu verstehen und unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen. Kein Leid mit der Leitfrage – problemorientierte Einstiege im Geschichtsunterricht Florian Hellberg nimmt in Kein Leid mit der Leitfrage. Problemorientierte Einstiege im kompetenzorientierten Geschichtsunterricht die Gestaltung von Unterrichtseinstiegen in den Blick. Er zeigt, wie gute Leitfragen aufgebaut sind, die Neugier wecken, Probleme zuspitzen und gleichzeitig kompetenzorientiertes Lernen strukturieren – und liefert Beispiele, wie solche Fragen im Unterricht eingesetzt werden können. Serie: KI – Intelligenz aus der Steckdose – Fremde Federn in der Wissenschaft? Im Rahmen der Serie KI – Intelligenz aus der Steckdose fragen Britta Kohler, Laura Gauch und Nora Katenbrink in Fremde Federn in der Wissenschaft? Wie Studierende die (nicht erlaubte) Nutzung Künstlicher Intelligenz beschreiben, begründen und hinterfragen, wie Lernende mit KI-Tools umgehen, insbesondere im Kontext wissenschaftlichen Arbeitens. Der Beitrag beleuchtet, welche Motive, Rechtfertigungen und Reflexionen Studierende äußern – und welche Konsequenzen dies für die Vermittlung von Quellenkritik, Urheberschaft und wissenschaftlicher Redlichkeit hat. Panorama: VERA-Daten und wirkungsvolle Nutzung Im Panorama zeigt Johannes Baumann in Warum den Schulen der Umgang mit den VERA-Daten so schwerfällt und häufig wirkungsschwach bleibt, welche Herausforderungen Schulen beim Umgang mit Vergleichsarbeiten haben. Der Beitrag diskutiert, wie VERA-Daten so interpretiert und genutzt werden können, dass sie historische und fachliche Lernprozesse tatsächlich unterstützen – statt lediglich zusätzliche Belastung zu sein.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Impulse für historisches Denken als Kern von Demokratiebildung Konkrete Beispiele, wie alle Kinder – auch in heterogenen und mehrsprachigen Klassen – historisch lernen können Anregungen für Gedenkstättenarbeit, Mythenkritik und problemorientierte Einstiege im Geschichtsunterricht Aktuelle Perspektiven auf KI, wissenschaftliche Redlichkeit und Datenutzung im Kontext historischer und politischer Bildung