Lehren & Lernen 1/2015 Sieben Brücken zwischen Forschung und Praxis
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 1/2015 Sieben Brücken zwischen Forschung und Praxis"
Aus dem Inhalt
- Langweile in der Schule?
- Unterschiedlich interessiert – Heterogenität und Variabilität von Schülerinteressen im Fach Mathematik
- Sind Emotionen ansteckend?
- Gute Noten – Grund zur Freude
- No 1 likes U:
Was Schulen gegen (Cyber-)Mobbing tun können - Leistungsminderung durch negative Stereotype im Schulkontakt
- Rechnen Mädchen nicht mit positiven Emotionen?
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin: 22.01.2015
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Cybermobbing kann als moderne Version von traditionellem Mobbing gesehen werden. Trotz der Unterschiede zwischen den beiden Mobbingformen zeigen die Ergebnisse aus vielen Studien, dass die Gemeinsamkeiten markanter sind als die Unterschiede. Insbesondere zeigen verschiedene internationale Studien, dass Cybermobbing oft einer Mobbingdynamik entspringt, die im Schulkontext entsteht. Somit stehen Schulen vor der Herausforderung, die Schülerinnen und Schüler nicht nur vor traditionellem Mobbing, sondern auch vor Cybermobbing zu bewahren. Ausgehend von einem Fallbeispiel und einigen Hintergrundinformationen werden im nachstehenden Beitrag verschiedene Strategien zur Bekämpfung von Cybermobbing und traditionellem Mobbing diskutiert.
Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien verbringen etwa 40% ihrer Arbeitszeit im Klassenzimmer, einem Ort voller Emotionen. Eine Lehrkraft kann sich freuen, wenn ihre Klasse gut mitarbeitet, sie kann sich ärgern, wenn es zu gehäuften Unterrichtsstörungen kommt, sie erlebt Stolz, wenn ein Schüler gute Fortschritte macht usw. Man nimmt an, dass Emotionen unmittelbar Einfluss auf die Qualität von Lehr- und Lernprozessen nehmen und auch für die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden von entscheidender Bedeutung sind. Die genauen Wirkmechanismen und auch die Stärke des Einflusses von Emotionen im Unterrichtsgeschehen sind jedoch noch weitgehend unerforscht.
In diesem Artikel möchten wir anhand aktueller Forschungsergebnisse beleuchten, was Stereotype sind und wie sich negative Stereotype gegenüber verschiedenen Schülergruppen im Schulkontext auf ihre Leistungen auswirken können. Darüber hinaus werden praktische Beispiele aus der Sicht von Frau Scholz als Lehrkraft zum Umgang mit Stereotypen in der Schule sowie einfach anwendbare Interventionsmöglichkeiten dargestellt.