Lehren & Lernen 12-2022 | Klimaschutz als zentraler Aspekt der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
7,20 €
Produktinformationen "Lehren & Lernen 12-2022 | Klimaschutz als zentraler Aspekt der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ "
Zum Thema dieser Ausgabe:
Klimaschutz als zentraler Aspekt der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“
Klimaschutz als zentraler Aspekt der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ stellt die Frage, wie Schule auf eine Krise reagiert, die alle Lebensbereiche betrifft. Die Beiträge zeigen, wie Klimabildung über reines Faktenwissen hinausgeht: Sie verbindet naturwissenschaftliche Grundlagen mit politischer Bildung, Emotionen mit Handlungsfähigkeit und globale Zusammenhänge mit konkreten Projekten vor Ort.
Zwischen Zukunftserzählungen, Schulentwicklung in der Klimakrise, Klimakonferenz-Simulationen, KlimaBildungszentren, fächerübergreifenden Konzepten und der Rolle von Lehrkräften im Anthropozän wird deutlich: Klimaschutz ist keine Zusatzaufgabe, sondern Kern einer Bildung, die junge Menschen auf ihre Zukunft vorbereitet.
Für wen ist diese Ausgabe ideal?
Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Klimaschutz und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) systematisch im Schulalltag verankern möchten. Sie richtet sich an:
- Lehrkräfte aller Schularten und Fächer, insbesondere Naturwissenschaften, Geographie, Gemeinschaftskunde, Religion/Ethik
- Schulleitungen und Steuergruppen, die BNE als Leitperspektive ins Schulprofil integrieren wollen
- Akteur/innen in Klimabildungsprojekten, Umweltbildung und außerschulischen Lernorten
- Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Klimabildung professionell fundiert angehen möchten
Die wichtigsten Inhalte im Überblick
Vom Ende der Klimakrise – eine Geschichte unserer Zukunft
Im Editorial Vom Ende der Klimakrise – Eine Geschichte unserer Zukunft entwirft Luisa Neubauer eine Erzählung, in der Klimakrise nicht als unaufhaltsames Schicksal, sondern als gestaltbare Herausforderung erscheint. Sie macht deutlich, welche Rolle Bildung dabei spielt, Zukunftsbilder zu entwickeln, die Handeln möglich machen.
Schule in der Klimakrise – Dringlichkeit von Klimabildung
In Schule in der Klimakrise – Über die Dringlichkeit von Klimabildung beschreibt Gudrun Spahn-Skrotzki, warum Klimafragen in allen Schulstufen und Fächern eine Rolle spielen müssen. Der Beitrag zeigt, wie Schule Lernräume eröffnet, in denen Wissen, Werte, Emotionen und Handlungsmöglichkeiten rund um Klimaschutz miteinander verbunden werden.
Klimakonferenz-Simulation an der Geschwister-Scholl-Schule Tübingen
Klimakonferenz-Simulation an der Geschwister-Scholl-Schule in Tübingen – Die Firma myclimate organisiert einen jahrgangsstufenkursübergreifenden Schultag (Jutta Richter) stellt ein Format vor, in dem Schülerinnen und Schüler in die Rolle von Verhandlungspartner:innen schlüpfen. Sie erfahren, wie komplex internationale Klimapolitik ist – und lernen, Interessen abzuwägen, zu argumentieren und Kompromisse zu gestalten.
KlimaBildungszentrum – Lehren für die Welt von morgen
In KlimaBildungszentrum – Lehren für die Welt von morgen zeigen Christina Kowalczyk und Katharina Rübsam, wie ein KlimaBildungszentrum Schulen dabei unterstützt, Klimabildung langfristig zu verankern. Beschrieben werden Fortbildungen, Unterrichtsmaterialien, Projekttage und Netzwerke, die Schulen auf dem Weg zu „klimaaktiven“ Lernorten begleiten.
Klimawandel-Schule: Verstehen und handeln – fächerübergreifend arbeiten
Klimawandel-Schule: verstehen und handeln – Fächerübergreifendes Arbeiten im Kontext des Klimawandels (Moritz Strähle, Cecilia Scorza) zeigt, wie naturwissenschaftliche, gesellschaftliche und ethische Perspektiven zusammengeführt werden können. Der Beitrag macht deutlich, wie fächerverbindende Projekte helfen, Klimawandel nicht nur kognitiv zu erfassen, sondern in seiner Komplexität zu begreifen – mit Fokus auf konkretes Handeln.
Look up: Lehrer/in sein im Anthropozän
In Look up: Lehrer/in sein im Anthropozän fragen Nora Oehmichen und Timo Graffe, was es bedeutet, Lehrkraft in einer Epoche zu sein, in der der Mensch zum geologischen Faktor geworden ist. Sie reflektieren Rollenbilder, Überforderungserfahrungen und Möglichkeitsräume – und skizzieren eine professionelle Haltung, die zwischen Dringlichkeit und Zuversicht vermittelt.
Panorama: Gemeinsame Bildungsverantwortung in der Corona-Pandemie
Im Panorama beleuchten Manuela Ulrich, Axinja Hachfeld und Philipp Möhrke in Gemeinsame Bildungsverantwortung in der Corona-Pandemie. Einschätzungen von Lehrpersonen und Eltern während der Schulschließung, wie sich Verantwortungsrollen zwischen Schule und Familie verschoben haben. Die Einsichten sind auch für Klimabildung relevant: Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingt nur, wenn Schule und Elternhaus gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Ein Jahresinhaltsverzeichnis 2022 rundet das Heft ab und bietet einen Überblick über alle Themen des Jahrgangs.
Jetzt abonnieren und profitieren:
- Konkrete Formate für Klimakonferenzen, KlimaBildungszentren und fächerübergreifende Klimaprojekte
- Impulse, wie BNE und Klimaschutz als Leitperspektive im Schulprofil verankert werden können
- Reflexionen zur Rolle von Lehrkräften im Anthropozän
- Erkenntnisse zur gemeinsamen Bildungsverantwortung von Schule und Eltern in Krisenzeiten
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin 15.12.2022
Verwandte Produkte
Im Rahmen der Online-Ringvorlesung vom 19.04.2021 bis 12.07.2021 „Bildung für Klimaschutz – Der Klimawandel ist die größte Herausforderung im 21. Jahrhundert!“, die von den Mitarbeiter/innen der Ludwig Maximilian Universität München organisiert wurde, hat Luisa Neubauer einen Vortrag über die Rolle der Schule im Kampf gegen die Klimakrise gehalten. Dieser Vortrag macht Mut und kann Klimaresignation – wie sie es nennt – in aktives Handeln verwandeln. Ihren Vortrag vom 14. Juni 2021 und die sich anschließende Diskussion kann man bei youtube (https://www.youtube.com/watch?v=8sLo0LcvFXw) anschauen. Der hier abgedruckte Text gibt die zentralen Inhalte des Vortrags wieder. Stichwörter: Bildungssystem, Fridays for Future, Klimawandel, Zukunftsgestaltung
Im ersten Teil des Artikels werden Fakten zur Klima- und Biodiversitätskatastrophe sowie weitere negative Folgen unseres Lebenswandels dargestellt. Daraus ergeben sich unmittelbar zwingend notwendige Änderungen des Lebensstils jedes Einzelnen sowie unverzichtbare politische Maßnahmen und Veränderungen unseres Wirtschaftssystems. Im zweiten Teil werden Folgerungen für die Schule beschrieben. Dies betrifft Curricula, aber vor allem Bereiche, in denen Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Schule umgesetzt werden sollten. Stichwörter: Klimakrise, externalisierender Lebensstil, Klimabildung, WHOLE INSTITUTION APPROACH
Bereits 2015 haben die Regierungen der Weltgemeinschaft 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung formuliert, die bis 2030 erreicht sein sollen. Das KlimaBildungszentrum der Deutschen KlimaStiftung in Bremerhaven bezieht sich mit seinen Aktivitäten auf die Umsetzung des Ziels 4 „Hochwertige Bildung“ und des Ziels 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“, indem es Lehrer/innen Kenntnisse und Handwerkszeug für Klimabildung in Unterricht und Schulalltag vermittelt. Dieser Artikel stellt die Arbeit und das Fortbildungsangebot des KlimaBildungszentrums vor. Stichwörter: Deutsche KlimaStiftung, KlimaBildungszentrum, Klimahaus Bremerhaven, Klimaschutz, Klimawandel, Lehrkräftefortbildung, Selbstwirksamkeitserfahrung
Der Klimawandel ist eine enorme Herausforderung und bietet zugleich eine Chance für interdisziplinäres Unterrichten in einem der relevantesten Kontexte unserer Zeit. Das Bildungsprogramm „Klimawandel-Schule: verstehen und handeln“ der Fakultät für Physik der LMU München zeigt Lehrpersonen Möglichkeiten auf, Schüler/innen über ein Verständnis der naturwissenschaftlichen Hintergründe zum konkreten Handeln zu motivieren und so MINT-Bildung mit Klimaschutz zu verbinden. Der „Klimakoffer“ mit Experimenten kann hierbei als Türöffner dienen. Stichwörter: Klimaschutz, fächerübergreifendes Arbeiten, Experimente für Schüler/innen, Klimakoffer, BNE, MINT
In diesem Beitrag wird nach einer Ausführung des Anthropozän-Begriffs der Prozess der Bewusstwerdung des eigenen globalen Privilegiertseins nachvollzogen. Er beleuchtet die Entstehung der Teachers-Bewegung vor diesem Hintergrund und zeigt auf, inwiefern „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) Antworten für ein Lehren und Lernen in einer krisenhaften Zeit bereithält. Nach einem kursorischen Überblick über den bundesweiten Stand der BNE werden Brückenformate hin zu einem transformativen Unterrichten bzw. zu einer transformativ ausgerichteten Schulentwicklung vorgestellt. Stichwörter: Teachers for Future, BNE, Schulentwicklung, Transformation
Aufgrund der bundesweiten Schulschließung während der Corona-Pandemie wurde der Schulunterricht in die Familien verlagert. Diesbezüglich werden auf Basis zweier Fragebogenstudien mit Lehrpersonen und Eltern der Sekundarstufen ihre Wahrnehmungen (1) der Kooperation zwischen Schule und Familie sowie (2) der Lernprozesse untersucht. Insgesamt spiegelte sich ein einheitliches Bild ihrer Wahrnehmungen wider. Den Unterstützungsbedarf der Lernenden schätzten die Lehrpersonen jedoch höher ein als die Eltern. Die Ergebnisse werden in Bezug auf die Zeit nach der Schulschließung diskutiert. Stichwörter: Familien-Schul-Kooperation, digitale Kommunikation, Bildungsverantwortung, Lernen im Fernunterricht, Schulschließung
Unter der Leitung eines Beauftragten der Firma myclimate aus Reutlingen wurde eine international besetzte Klimakonferenz in der Jahrgangsstufe 11 simuliert. Nach einer gemeinsamen Einführung in das Thema arbeiteten die Schüler/innen in acht vorgegebenen Gruppen. Sie konnten ihre Ideen mit Hilfe des Klimasimulators En-ROADS bewerten und am Ende ein gemeinsames Klimaziel im Plenum erarbeiten. Stichwörter: Klimawandel, Klimaschutz, Klimakonferenz, Simulation, En-ROADS, Klimaziel
Kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben von Autorinnen und Autoren aus Praxis und WissenschaftIn 6 Ausgaben pro Jahr werden aktuelle Themen aufgegriffen, intensiv beleuchtet und diskutiert. Im Fokus steht die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Unterricht und Schulen mit wissenschaftlich fundierten, reflektierten und innovativen Beiträgen für die Praxis. Dabei geht es unter anderem um digitale Schulentwicklung, zeitgemäße Lehr–Lernsettings, Demokratiebildung, selbstorganisiertes Lernen, Leseförderung, Neuropsychologie, Achtsamkeit, Meinungsfreiheit, Gesundheit von Schüler:innen und Lehrer:innen und vieles mehr.Das Redaktionsteam - Schulpraktiker und Wissenschaftler - sorgt für kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben, nicht nur in Baden-Württemberg und sieht sicht als Mittler zwischen Bildungspolitik, Schulalltag und Wissenschaft – in einer Zeit, in der die Kluft zwischen deren Diskursen immer größer und offensichtlicher wird. Sie erhalten aus erster Hand an der Praxis innovativer Schulen ausgerichtete, wissenschaftlich fundierte Informationen. Preisvorteil von ca. 12 % gegenüber dem Einzelkauf Lehren & Lernen – die günstige und kompetente Bezugsquelle für die Entwicklung zeitgemäßer, personalisierter Lehr-Lernsettings. Abonnenten erhalten beim Kauf von Einzelheften (siehe Archiv) zusätzlich einen Rabatt von 30 % auf den Verkaufspreis der Einzelausgabe. Unsere Zeitschriften sind auch gelistet bei fachzeitungen.de