Lehren & Lernen 7/2023 Grundschule nach der Pandemie
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 7/2023 Grundschule nach der Pandemie"
Zum Thema dieser Ausgabe:
Grundschule nach der Pandemie
Grundschule nach der Pandemie betrachtet, wie sich Grundschulen durch die Corona-Zeit verändert haben – und welche Chancen, Brüche und Aufgaben daraus für Unterricht, Schulentwicklung und Lehrer:innenbildung entstehen. Die Beiträge fragen, wie Schulen Kinder nach Krisenerfahrungen stärken, Lernrückstände aufholen, digitale Erfahrungen sinnvoll nutzen und zugleich soziale Ungleichheiten in den Blick nehmen können.
Zwischen Draußenunterricht, kultureller Bildung, sozial benachteiligten Kindern, Steuerungshandeln in Krisen, Digitalität und individueller Förderung wird deutlich: Die Pandemie war nicht nur Unterbrechung, sondern auch Beschleuniger. Sie hat Defizite offengelegt, aber auch Innovationen ermöglicht, die nun reflektiert, gesichert oder neu ausgerichtet werden müssen.
Für wen ist diese Ausgabe ideal?
Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie wissen wollen, wie Grundschule nach der Pandemie weitergedacht und gestaltet werden kann. Sie richtet sich an:
- Grundschullehrkräfte und Schulleitungen, die Erfahrungen aus der Pandemie in nachhaltige Schulentwicklung überführen wollen
- Schulträger, Beratung und Schulaufsicht, die Grundschulen bei Veränderungsprozessen begleiten
- Lehramtsstudierende und Ausbildende, die Konsequenzen für Lehrer:innenbildung und Professionalisierung ziehen möchten
- Pädagog/innen in der Kinder- und Jugendhilfe, die mit sozial benachteiligten Kindern arbeiten
Die wichtigsten Inhalte im Überblick
Corona-Krise als Chance für Schulentwicklung!?
In Die Corona-Krise als Chance für Schulentwickung!? Ein Plädoyer für die Innovation von Schule und Lehrer/innenbildung fragt Julia Kristin Dörner, wie aus einer Krise ein Ausgangspunkt für Veränderung werden kann. Sie zeigt, welche Strukturen, Routinen und Überzeugungen durch die Pandemie sichtbar geworden sind – und wie Schule und Lehrer:innenbildung diese Erfahrungen nutzen können, um Lern- und Arbeitskulturen neu zu justieren.
Schulentwicklung in Krisenzeiten – „Stark im Herzen“, „Bildung im Kopf“
Christine Winkler-Knieriem beschreibt in Schulentwicklung in Krisenzeiten: „Stark im Herzen“ – „Bildung im Kopf“. Wie Schulentwicklungsprozesse gelingen können, wie Schulen in herausfordernden Zeiten sowohl emotionale Stabilität als auch fachliche Lernentwicklung im Blick behalten können. Der Beitrag zeigt, wie Schulentwicklung mit klarem Kompass, partizipativen Prozessen und realistischen Schritten auch unter Unsicherheit gelingen kann.
Viel Platz zum Lernen – Draußenunterricht und kulturelle Bildung
In Viel Platz zum Lernen. Draußenunterricht und kulturelle Bildung in der Grundschule stellt Meike Thiermann Ansätze vor, die während und nach der Pandemie an Bedeutung gewonnen haben: Lernen im Freien und kulturelle Projekte. Der Beitrag zeigt, wie solche Formate Bewegung, Naturerfahrung, Kreativität und fachliches Lernen verbinden – und welche Chancen darin für eine veränderte Grundschulkultur liegen.
Sozial benachteiligte Kinder in und nach der Pandemie
Sozial benachteiligte Kinder in und nach der Pandemie (Edgar Bohn, Karoline Schiafone) nimmt besonders verletzliche Gruppen in den Blick. Der Beitrag zeigt, wie ungleiche Startbedingungen durch Schulschließungen und Distanzlernen verstärkt wurden und welche Unterstützungsstrategien Schulen entwickeln können, um Teilhabe, Förderung und Beziehungssicherung zu gewährleisten.
Steuerungshandeln unter komplexen Bedingungen
In Steuerungshandeln unter komplexen Bedingungen. Krisen und Unvorhersehbarkeit als Herausforderung für Schulleitungen analysiert Andreas Schröer, wie Schulleitungen in Situationen agieren, in denen Planbarkeit begrenzt ist. Der Beitrag beleuchtet Entscheidungslogiken, Kommunikation und Prioritätensetzung – und fragt, was Führung aus der Pandemie für zukünftige Krisen lernen kann.
Digitalitätsbezogene Veränderungen durch Corona
Nina Autenrieth untersucht in Das System verändert sich (langsam). Digitalitätsbezogene Veränderungen in der Schule durch die Coronapandemie, welche digitalen Praktiken dauerhaft in Schulen angekommen sind. Sie zeigt, wo digitale Werkzeuge inzwischen selbstverständlich genutzt werden, wo alte Muster zurückkehren – und wie Schulen bewusst entscheiden können, welche digitalen Entwicklungen bleiben sollen.
„Dankeschön. Wir haben kein Internet mehr.“ – Individuelle Förderung und digitale Kommunikation
In „Dankeschön. Wir haben kein Internet mehr.“ Neue Möglichkeiten und alte Barrieren der individuellen Förderung durch digitale Kommunikation beleuchten Luisa Bühler und Sabine Klomfaß Chancen und Grenzen digitaler Förderangebote. Der Beitrag zeigt, wie digitale Kommunikation individuelle Förderung erleichtern kann – und wo fehlende Infrastruktur, Kompetenzen oder Rahmenbedingungen die Potenziale ausbremsen.
Panorama: Wenn Unterrichtsentwicklung zu personalisiertem Lernen scheitert
Im Panorama analysieren M. Galle, R. Stebler, K. Reusser und Ch. Pauli in Wenn Unterrichtsentwicklung zu personalisiertem Lernen scheitert – Fallbeispiel einer Schule der Sekundarstufe I, warum gute Absichten nicht immer zu tragfähiger Praxis führen – mit wichtigen Lehren auch für Grundschulen.
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- Konkrete Beispiele für Draußenunterricht, kulturelle Bildung und digitale Förderung
- Perspektiven auf soziale Ungleichheit, Steuerungshandeln und Digitalität nach der Krise
- Literaturtipps für eine zukunftsorientierte Grundschul- und Schulentwicklung
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin 20.07.2023
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245 Schüler/innen besuchen aktuell die Anne-Frank-Grundschule in Freiburg. Diese kommen aus sehr unterschiedlichen sozialen Hintergründen. Viele Familien haben einen Migrationshintergrund. Bei einer Umfrage vor ein paar Jahren durch die PH Freiburg stellte sich heraus, dass die Eltern 44 unterschiedliche Mutter- bzw. Vatersprachen sprachen. Ungefähr 30% der Familien erhalten staatliche Sozialleistungen. Die Grundschule zeigt vielfältige Möglichkeiten der Schüler/innen-Förderung im Sinne der Bildungsgerechtigkeit auf. Stichwörter: Chancengerechtigkeit, Kinder stärken, Inklusion, abgestimmtes Betreuungskonzept, Zusatzangebote, Elternmitwirkung, Schülermitwirkung
Kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben von Autorinnen und Autoren aus Praxis und WissenschaftIn 6 Ausgaben pro Jahr werden aktuelle Themen aufgegriffen, intensiv beleuchtet und diskutiert. Im Fokus steht die zukunftsorientierte Weiterentwicklung von Unterricht und Schulen mit wissenschaftlich fundierten, reflektierten und innovativen Beiträgen für die Praxis. Dabei geht es unter anderem um digitale Schulentwicklung, zeitgemäße Lehr–Lernsettings, Demokratiebildung, selbstorganisiertes Lernen, Leseförderung, Neuropsychologie, Achtsamkeit, Meinungsfreiheit, Gesundheit von Schüler:innen und Lehrer:innen und vieles mehr.Das Redaktionsteam - Schulpraktiker und Wissenschaftler - sorgt für kritisch-konstruktive Beiträge aus dem Schulleben, nicht nur in Baden-Württemberg und sieht sicht als Mittler zwischen Bildungspolitik, Schulalltag und Wissenschaft – in einer Zeit, in der die Kluft zwischen deren Diskursen immer größer und offensichtlicher wird. Sie erhalten aus erster Hand an der Praxis innovativer Schulen ausgerichtete, wissenschaftlich fundierte Informationen. Preisvorteil von ca. 12 % gegenüber dem Einzelkauf Lehren & Lernen – die günstige und kompetente Bezugsquelle für die Entwicklung zeitgemäßer, personalisierter Lehr-Lernsettings. Abonnenten erhalten beim Kauf von Einzelheften (siehe Archiv) zusätzlich einen Rabatt von 30 % auf den Verkaufspreis der Einzelausgabe. Unsere Zeitschriften sind auch gelistet bei fachzeitungen.de
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