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Schulverwaltung und Unterrichtsgestaltung
Wenn Sie wertvolle Hilfen für die Schulverwaltung und das Schulmanagement suchen, sind Sie beim Neckar-Verlag genau richtig. In unserem Programm finden Sie das Amtsblatt „Kultus und Unterricht“, die Bildungspläne für Baden-Württemberg sowie umfassende Nachschlagewerke für Ihre Verwaltung.
Mit unseren beiden unabhängigen Fachzeitschriften „Lehren & Lernen“ und „tu – Technik im Unterricht“ erhalten Sie spannende Beiträge von namhaften Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis.
Aktion Lehren & Lernen / tu - Technik im Unterricht: Alle Einzelartikel zum Sofortdownload erhalten Sie bis 21.12.2025 zum halben Preis
„Schule im Blickpunkt“ – das Elternmagazin des Landeselternbeirates Baden-Württemberg – sowie
zahlreiche Einzeldownloads mit Unterrichtsvorschlägen und weitere Fachliteratur zur Unterrichtsgestaltung runden unser Programm im Bildungsbereich ab.
Schule im Blickpunkt 6/2025-26
In der Juli-Ausgabe von Schule im Blickpunkt stehen die Folgen der zunehmenden Sommerhitze an Schulen im Mittelpunkt. Das Titelthema „HITZE-ALARM. MAL WIEDER …“ beschreibt, wie Schulgebäude zu Saunalandschaften werden und fragt, warum so selten über echte strukturelle Lösungen gesprochen wird. Ergänzend dazu beleuchtet das Heft Bildungsgerechtigkeit, Nachteilsausgleiche, mentale Gesundheit, längeres gemeinsames Lernen an Gemeinschaftsschulen sowie neue Bildungsinitiativen wie „Life Teach Us“ und „DigitalSchoolStory“. Einblick in die Arbeit des Landeselternbeirats und aktuelle bildungspolitische Entwicklungen runden die Ausgabe ab. Die wichtigsten Inhalte im Überblick Titelthema „HITZE-ALARM. MAL WIEDER …“ – Wie Schulgebäude zu „Saunalandschaften“ werden, warum klassische Rezepte wie „hitzefrei“ an Grenzen stoßen und welche baulichen und organisatorischen Lösungen diskutiert werden.Editorial der neuen LEB-Vorsitzenden Vanessa Scholz – Bildungsgerechtigkeit, verlässliche Unterrichtsversorgung, multiprofessionelle Teams und die Rolle der Eltern als Mitgestaltende in der Bildungspolitik.„DIE ZAUBERFRAGE“ – Wie die einfache Frage „Was brauchst du?“ im Schulalltag hilft, Unterrichtsstörungen, Belastungen und Konflikte aufzugreifen und Kinder ernst zu nehmen.„NACHTEILSAUSGLEICHE NEBEN LEGASTHENIE“ – Überblick über rechtliche Grundlagen und praktische Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs auch bei Dyskalkulie, Sprachproblemen, Verhaltens- und Aufmerksamkeitsbesonderheiten, chronischen Erkrankungen und Hochbegabung.„ENDE DER ARBEITSLOSIGKEIT“ – Der Landeselternbeirat begrüßt die geplante Bezahlung angehender Lehrkräfte auch in den Sommerferien und ordnet dies als Beitrag zur Sicherung der Unterrichtsversorgung ein.„ELTERN-BETEILIGUNG“ und Gremienarbeit des LEB – Vorstellung der vielfältigen Mitarbeit des Landeselternbeirats in Beiräten, Arbeitskreisen und Institutionen sowie Übersicht über die Mitglieder des 21. Landeselternbeirats.„BEGEGNUNGEN VERÄNDERN PERSPEKTIVEN“ – Life Teach Us – Wie Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichen Berufs- und Lebenswelten Schule ergänzen und Schülerinnen und Schülern echte Einblicke in Lebenswege geben.„... UND LERNEN MACHT SPASS“ – DigitalSchoolStory – Eine Lernmethode, bei der Jugendliche in Teams Social-Media-artige Videos zu Unterrichts- oder Gesellschaftsthemen produzieren und dabei Kreativität, Zusammenarbeit, kritisches Denken und Medienkompetenz stärken.„WIE KOMMT MEIN KIND GUT DURCH DIE SCHULE?“ – Kurzvorstellung des Elternratgebers von Bob Blume, der anhand eigener Erfahrungen Wege zeigt, wie Eltern ihre Kinder durch die Schulzeit begleiten können.„LÄNGER GEMEINSAM LERNEN“ – Warum Gemeinschaftsschulen Bildungswege länger offenhalten, wie heterogene Lerngruppen im Unterricht konkret aussehen und welche Befunde die Bildungsforschung zu früher Sortierung liefert.„MENTALE RESILIENZ ALS SCHLÜSSELKOMPETENZ“ – Ein Mentalcoach erläutert im Interview, warum mentale Widerstandskraft für Kinder und Jugendliche wichtig ist und wie sie im Schulkontext gestärkt werden kann.
tu 200 - Zeitschrift für Technik im Unterricht
Zum Thema dieser Ausgabe:Technikunterricht im Blick: Fachdidaktik, Unterrichtspraxis und Energiespeicher der Zukunft Diese Ausgabe von tu – Technik im Unterricht bündelt Beiträge, die die aktuellen Bedingungen und Perspektiven des Technikunterrichts im Jahr 2026 in den Mittelpunkt stellen. Grundlegende Fragen der Techniktheorie und Technikdidaktik werden mit konkreten Praxisbeispielen aus dem Unterricht verbunden und um fundierte Sachinformationen zu neuen Technologien ergänzt. Neben fachdidaktischen Grundlagen bietet das Heft Unterrichtsanregungen zu Elektro-Technik, zeigt Wege auf, wie technische Fragen durch genaues Hinschauen geklärt werden können, und stellt Energiespeicher der nächsten Generation vor. Ein Blick auf die Anfänge der Zeitschrift und eine Rezension zum Band „Fortschrittsgeschichten – für einen guten Umgang mit Technik“ runden das Heft ab und verbinden Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Technikunterrichts. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Die Ausgabe richtet sich besonders an Personen, die Technikunterricht professionell gestalten und weiterdenken möchten:Lehrkräfte im Fach Technik, die ihren Unterricht fachlich und didaktisch weiterentwickeln möchtenAus- und Fortbildner/innen für Technikunterricht, die kompakte, gut einsetzbare Materialien suchenVerantwortliche für Schul- und Unterrichtsentwicklung im Bereich Technik, die Impulse für konzeptionelle Entscheidungen benötigenWissenschaftler/innen und Studierende der Technikdidaktik, die aktuelle Diskussionslinien und Praxisbeispiele im Blick behalten wollen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Bedingungen und Perspektiven des Technikunterrichts – 2026 Im Beitrag Bedingungen und Perspektiven des Technikunterrichts – 2026 analysiert Martin Binder die aktuelle Situation des Technikunterrichts und skizziert Perspektiven für seine Weiterentwicklung. Dabei werden Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Entwicklungslinien zusammengeführt, um Orientierung für die Gestaltung zukunftsfähigen Technikunterrichts zu geben. Techniktheorie und Technikdidaktik Wilfried Schlagenhauf verbindet in Techniktheorie und Technikdidaktik zentrale theoretische Zugänge zur Technik mit Fragen der schulischen Vermittlung. Der Beitrag ordnet den Technikunterricht in grundlegende techniktheoretische Bezüge ein und zeigt, wie daraus didaktische Entscheidungen im Unterricht begründet werden können. tu – Anfänge und zwei MeilensteineDas Redaktionsteam blickt in tu – Anfänge und zwei Meilensteine auf die Geschichte der Zeitschrift zurück. Im Mittelpunkt stehen die Anfänge von „Technik im Unterricht“ sowie zwei prägende Meilensteine, die die Entwicklung der Zeitschrift und ihres Profils im Laufe der Jahre sichtbar machen.Elektro-Technik Der Beitrag Elektro-Technik von Martin Binder und Christian Hulsch stellt Inhalte und Anregungen zur Elektro-Technik für den Unterricht vor. Im Fokus steht, wie grundlegende elektrotechnische Fragestellungen aufgegriffen und für Lernende verständlich und anschaulich aufbereitet werden können. Technische Fragen klären durch genaues Hinschauen In Technische Fragen klären durch genaues Hinschauen zeigt Benedikt Schwab, wie technisches Verstehen durch präzises Beobachten unterstützt werden kann. Der Beitrag macht deutlich, welche Rolle das genaue Hinschauen für das Klären technischer Fragen spielt und wie Lernende so an systematisches Analysieren herangeführt werden. Informationen für den Technikunterricht: Energiespeicher der nächsten Generation – Natrium-Ionen-Batterien im Fokus Christoph Bogenstahl, Sebastian Will und Stefan Wolf liefern in Informationen für den Technikunterricht: Energiespeicher der nächsten Generation – Natrium-Ionen-Batterien im Fokus Sachinformationen zu einer aktuellen technologischen Entwicklung. Natrium-Ionen-Batterien werden als Energiespeicher der nächsten Generation vorgestellt und mit Blick auf ihre Relevanz für den Technikunterricht zusammengefasst. Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Beiträge zu Bedingungen und Perspektiven des Technikunterrichts Verbindung von Techniktheorie, Technikdidaktik und Unterrichtspraxis Konkrete Anregungen zu Elektro-Technik und technischem Problemlösen Aktuelle Sachinformationen zu Energiespeichern und Technik im Wandel
Bedingungen und Perspektiven des Technikunterrichts – 2026
Vor 25 Jahren, anlässlich der Ausgabe 100 der tu, klärte Burkhard Sachs die damaligen Bedingungen, unter denen Technikunterricht stattfand, und beleuchtete Entwicklungsperspektiven. Das möchte ich nun in Heft 200 aufgreifen: Woran setzt Technikunterricht im Jahr 2026 an? Welche Entwicklungsfelder zeichnen sich ab?Inhaltsübersicht Titel: Bedingungen und Perspektiven des Technikunterrichts – 2026 Aus dem Inhalt: Technikunterricht < Fachgeschichte < Stand der technikdidaktischen Forschung und Entwicklung < Einflüsse von außen < Perspektiven des Technikunterrichts <Kooperationen < Handeln, Wissen und Verstehen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausg "Technik im Unterricht 200". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Elektro-Technik
Elektrotechnik ist ein Standardbereich des Technikunterrichts. Das beginnt schon im Sachunterricht der Grundschule, und immer, von jung bis älter, begegnet das Thema großem Interesse bei Schülerinnen und Schülern. Da schon länger keine grundlegenden Überlegungen zu diesem wichtigen Bereich veröffentlicht wurden, wird hier ein neuer Anlauf unternommen.Inhaltsübersicht Titel: Elektro-Technik Aus dem Inhalt: Elektrizitätslehre und Elektrotechnik < Elektrotechnik im Unterricht < Gesichtspunkte bei der Auswahl elektrotechnischer Inhalte < Die Auswahl von Zugangsthemen < Schülervorstellungen zu Strom < Black Box Elektrizität < Besonderheiten elektrotechnischer Bauteile < Grundschaltungen < Ziele eines elektrotechnischen Unterrichts Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "tu 200 - Technik im Unterricht". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Energiespeicher der nächsten Generation: Natrium‑Ionen‑ Batterien im Fokus
Der global steigende Bedarf an elektrochemischen Energiespeichern wird derzeit vor allem durch Lithium- Ionen-Batterien (LIB) gedeckt. Doch geopolitische Spannungen und die drohende Verknappung von Lithium sowie anderer kritischer Rohstoffe rücken alternative Speichertechnologien zunehmend in den Fokus, zum Beispiel Metall-Ionen-, Metall-Schwefel-, Metall-Luft- und Redox-Flow-Batterien.Inhaltsübersicht Titel: Energiespeicher der nächsten Generation: Natrium‑Ionen‑ Batterien im Fokus Aus dem Inhalt: Hintergrund und Entwicklungsstand < Gesellschaftliche und politische Relevanz < Geopolitische und ökonomische Aspekte < Ökologische Dimension < Forschungs- und Innovationsdynamik sowie internationaler Wettbewerb < Alternativen zu Lithium-Batterien < Natrium-Ionen-Technologie (SIB) – eine der derzeit aussichtsreichsten Alternativen < Spezifische Vor- und Nachteile der SIB < Marktpotenziale, Kosten und Anwendungsfelder < Politische Handlungsoptionen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "tu 200 - Technik im Unterricht". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Techniktheorie und Technikdidaktik
Ich gehe von der Einschätzung aus, dass sich Art und Reichweite der zugrundegelegten Fachtheorie gravierend auf Theorie und Praxis der Technikdidaktik auswirken. Wird unbedacht eine fachliche Referenz herangezogen, die um wesentliche Aspekte des Gegenstandsbereichs beschnitten ist, dann ist die Schmälerung des Unterrichtsertrages unvermeidlich. Der Bedeutung dieser Frage entsprechend scheint mir eine grundlegende Klärung und Reflexion des Zusammenhangs von Techniktheorie und Technikdidaktik, insgesamt von Fachwissenschaft und Fachunterrichtswissenschaft notwendig. Das Folgende ist als Beitrag hierzu zu verstehen.Inhaltsübersicht Titel: Techniktheorie und Technikdidaktik Aus dem Inhalt: Was (Technik-)Wissenschaften leisten können < Was (Technik-)Wissenschaften hier nicht leisten können < Grundlage: Der Bildungsbegriff < Zum Spannungsfeld Technikwissenschaft – Technikdidaktik Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "tu 200 - Technik im Unterricht". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Technische Fragen klären durch genaues Hinschauen
Was macht man in der Technik, wenn man nicht mehr weiterkommt? Man informiert sich. Und wenn auch das nicht weiterhilft, erprobt man gezielt verschiedene Möglichkeiten. Im Technikunterricht lernen Schülerinnen und Schüler, dazu Experimente durchzuführen. Was es dort zu entdecken gibt, habe ich ausprobiert.Inhaltsübersicht Titel: Technische Fragen klären durch genaues Hinschauen Aus dem Inhalt: Eigenschaften der Werkstoffgruppe Holz < Herstellen von Holzverbindungen unter unterrichtsähnlichen Bedingungen < Experimente zur Festigkeit der Eckverbindungen < Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "tu 200 - Technik im Unterricht". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Neugier: Theorien und Implikationen für den Schulunterricht
Neugier ist eine der zentralen Antriebskräfte kindlichen Lernens. In der psychologischen Forschung wurden drei Ansätze entwickelt, die erklären, wann und warum Neugier entsteht: die Novelty Theory, die Information- Gap Theory und der Rational Account of Curiosity. In diesem Beitrag stellen wir diese Theorien vor, übertragen sie auf den schulischen Kontext und zeigen, wie Lehrkräfte und Pädagogen gezielt Neugier fördern können, um Lernprozesse zu unterstützen. Abschließend skizzieren wir offene Fragen für die zukünftige Forschung. InhaltsübersichtTitel: Neugier: Theorien und Implikationen für den SchulunterrichtAus dem Inhalt: Neugier < Wissenslücken < intrinsische Motivation < Grundschule, Lernen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die Entwicklung, Entstehung und der Nutzen von Neugier bei Kindern und Jugendlichen
Neugier wird als starke Motivation nach neuen Informationen und Wissen definiert und spielt eine zentrale Rolle für Lern- und Gedächtnisprozesse. Während zahlreiche Studien die Funktion von Neugier vor allem im Erwachsenenalter untersuchen, ist ihre Entwicklung über die Lebensspanne hinweg bislang weniger gut beschrieben. Die Forschung zeigt jedoch, dass Neugier bereits im Säuglingsalter beginnt und sich bis ins hohe Alter in unterschiedlichen Formen äußert: In der frühen Kindheit vor allem körperlich-emotional, im Schulalter stärker epistemisch und im Jugendalter, mit der Ausbildung stabiler Interessen, in zunehmend spezifischer Ausprägung. Diese entwicklungsabhängigen Veränderungen der Neugier sowie des neugierbasierten Lernens spiegeln sich auch in der neuronalen Reifung des Gehirns wider. Unabhängig vom Alter profitieren Kinder und Jugendliche zudem konsistent von neugierbasierten Lernzuständen. Sie lernen tiefer, erinnern sich besser und zeigen ein erhöhtes Explorationsverhalten, wenn Neugier geweckt wird. Um die Kraft der Neugier im Bildungswesen wirksam zu nutzen, sind jedoch konkrete, altersangepasst gestaltete Lerngelegenheiten notwendig, die neugierbasiertes Lernen gezielt anregen und unterstützen. InhaltsübersichtTitel: Die Entwicklung, Entstehung und der Nutzen von Neugier bei Kindern und JugendlichenAus dem Inhalt: Neugie < Lernen < Gedächtnisentwicklung < Bildung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Embodied Curiosity im Klassenzimmer
Neugier gilt als zentraler Motor von Lernprozessen, wird jedoch häufig primär kognitiv betrachtet. Der vorliegende Beitrag führt die Idee der sogenannten Embodied Curiosity ein, die Neugier als Zusammenspiel von Körper, Emotion und (sozialem) Kontext beschreibt. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir, wie sinnlich-motorische Erfahrungen Lernen strukturieren und vertiefen können. Von theoretischen Grundlagen aus Philosophie, Psychologie und Bildungswissenschaften leiten wir didaktische Ideen für die Gestaltung neugierförderlicher Lernräume ab. InhaltsübersichtTitel: Embodied Curiosity im Klassenzimmer. Wie verkörperte Neugier Lernen, Emotionen und Bewegung verbindetAus dem Inhalt: Embodied Curiosity < Embodied Cognition < Neugier < Bewegung < Lernen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Wie lässt sich Neugier für Mathematik im Schulunterricht wecken?
Viele Kinder finden Mathematik langweilig und haben Schwierigkeiten beim Mathematiklernen. Gleichzeitig deuten aktuelle Theorien und Forschungsergebnisse darauf hin, dass Neugier durch das Bewusstwerden von Wissenslücken entsteht. In diesem Beitrag stellen wir eine experimentelle Studie vor, in der wir untersucht haben, ob – und wenn ja, auf welche Weise – Neugier beim Lernen rationaler Zahlen im Mathematikunterricht angeregt werden kann. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die gezielte Veranschaulichung moderater Wissenslücken die Neugier fördert, was sich in einer erhöhten Bereitschaft zum Lesen von Lernmaterialien widerspiegelt. Damit liefern unsere Befunde Hinweise darauf, dass Theorien zur Neugier erfolgreich auf das Mathematiklernen übertragen werden können. InhaltsübersichtTitel: Wie lässt sich Neugier für Mathematik im Schulunterricht wecken?Aus dem Inhalt: Neugier < Wissenslücken < Motivation < Grundschule < Sekundarstufe < Mathematik < Lernen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Themenparks und Neugier
Der Beitrag fragt nach dem durch Neugier affizierten Lernpotenzial von historisierenden Darstellungen in Themenparks für das historische Lernen im Geschichts- und Sachunterricht. Dazu werden Themenparkstudien vorgestellt und ihre Berührungspunkte mit der Rezeptionsgeschichte bzw. der Geschichtsdidaktik ausgewiesen. Neugier wird als Motivation betrachtet, die Besucher/innen dazu bewegt, sich den Unterhaltungsangeboten in Themenparks zuzuwenden, sowie Lernende dazu, (historische) Fragen zu stellen. Als Beispiel wird der Themenbereich Griechenland im Europa-Park in Rust nahe Freiburg vorgestellt. InhaltsübersichtTitel: Themenparks und NeugierAus dem Inhalt: Themenparks < Geschichtskultur < Historisches Lernen < Neugier Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
„Ja, wir haben das halt auf die Bedürfnisse der Leute zugeschnitten, individuell.“
Unter dramatischen Umständen entstand im Nordirak eine Schule – „Our Bridge“ – für geflüchtete Kinder. Drei Masterstudierende der Universität Tübingen reisten auf eine Einladung hin an diese Schule. Sie erhoben zum einen Daten für ihre Masterarbeiten und folgten andererseits dem Auftrag, Empfehlungen für eine Weiterentwicklung der Schule zu geben. InhaltsübersichtTitel: „Ja, wir haben das halt auf die Bedürfnisse der Leute zugeschnitten, individuell.“Aus dem Inhalt: Bildung für Geflüchtete < School Development at Refugee Camps < Educational Governance < Schüler-Lehrer-Beziehung < Schulfunktionen < Leitbild schulischer Bildung < Master Schulforschung und Schulentwicklung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Neugier als Ressource für Leitungsaufgaben in Bildungsorganisationen entwickeln
Bildungseinrichtungen stehen unter wachsendem Veränderungsdruck. Doch genau die Bedingungen, die Veränderung erfordern, erschweren sie. „Neugier“ kann dazu beitragen, diese Spannung zu bewältigen: Sie ermöglicht Reflexivität, verhindert institutionelles Erstarren und trägt Organisationsentwicklung als kollektiven Prozess. Am Beispiel des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Bildungsmanagement an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wird gezeigt, wie Heterogenität in Lerngruppen Neugier als professionelle Ressource freisetzt. InhaltsübersichtTitel: Neugier als Ressource für Leitungsaufgaben in Bildungsorganisationen entwickelnAus dem Inhalt: Schulleitung < Wissenschaftliche Weiterbildung < Innovation < Lernen am Unterschied Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Steuern reicht nicht
Unterricht verlangt klare Führung und zugleich Offenheit für Lernprozesse. Trotz sorgfältiger Planung wird Lernen nicht immer unmittelbar sichtbar. Der Beitrag beleuchtet diese professionelle Balance und zeigt, wie der LernDialog Lehrkräfte unterstützt, Lernhandlungen differenziert wahrzunehmen. Seine dialogische Struktur verbindet Wahrnehmung und Handlung – fokussiert, reflektiert und entlastet. InhaltsübersichtTitel: Steuern reicht nichtAus dem Inhalt: LernDialog < Professionelles Handeln < Tiefenstrukturen< Unterrichtsplanung, Unterrichtsentwicklung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 4/2026: Neugier" Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Lehren & Lernen 4/2026 | Neugier
Zum Thema dieser Ausgabe: Neugier – Motor für Lernen und Entwicklung Neugier steht im Zentrum dieser Ausgabe – als grundlegende Triebkraft von Lernen, Entwicklung und Erkenntnis. Die Beiträge zeigen, wie Neugier bei Kindern und Jugendlichen entsteht, wie sie sich im Lebenslauf verändert und welche Rolle Emotionen, Körper, Bewegung und Umgebung dabei spielen. Neugier wird nicht nur als individuelles Gefühl verstanden, sondern als gestaltbare Ressource: für Unterricht, Schulentwicklung und Leitungshandeln. Zwischen theoretischen Modellen, empirischen Studien, praktischen Unterrichtsbeispielen und außergewöhnlichen Lernorten wird deutlich, wie vielfältig Neugier im schulischen Alltag angeregt werden kann: im Mathematikunterricht, in historischen Themenwelten, in außergewöhnlichen Kontexten wie einer Schule für Geflüchtete – und in der professionellen Weiterentwicklung von Lehrkräften und Schulleitungen. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Neugier im Unterricht und in Bildungsorganisationen bewusst fördern und verstehen möchten. Sie richtet sich an: Lehrkräfte aller Schularten, die Lernumgebungen neugierigkeits- und motivförderlich gestalten wollen Fachlehrkräfte in Mathematik, Geschichte und Gesellschaftsfächern, die fachspezifische Zugänge zu Neugier suchen Schulleitungen und Personen mit Leitungsaufgaben, die Neugier als Ressource für professionelles Handeln nutzen möchten Lehramtsstudierende, Forschende und Ausbildende, die sich mit der Entwicklung und Bedeutung von Neugier wissenschaftlich auseinandersetzen Die wichtigsten Inhalte im Überblick Neugier: Theorien und Implikationen für den Schulunterricht M. W. H. Spitzer, E. Richter, A. Jung, J. Mannich, M. Mückstein und L. Frede geben in Neugier: Theorien und Implikationen für den Schulunterricht einen Überblick über zentrale theoretische Ansätze zu Neugier. Sie zeigen, wie unterschiedliche Neugierkonzepte – etwa informations-, diversions- oder epistemische Neugier – verstanden werden können und welche Schlussfolgerungen sich daraus für die Gestaltung von Unterricht ergeben. Entwicklung, Entstehung und Nutzen von Neugier bei Kindern und Jugendlichen In Die Entwicklung, Entstehung und der Nutzen von Neugier bei Kindern und Jugendlichen beleuchten Billur Yaran, Lea Stulz und Yana Fandakova, wie sich Neugier über die Kindheit und Jugend hinweg verändert. Der Beitrag zeigt, welche Faktoren Neugier begünstigen oder hemmen, welchen Einfluss sie auf Lernen, Exploration und Selbstregulation hat und warum eine neugierfreundliche Lernumgebung für Bildungsbiografien so bedeutsam ist. Embodied Curiosity im Klassenzimmer – verkörperte Neugier Venera Gashaj und Korbinian Moeller rücken in Embodied Curiosity im Klassenzimmer. Wie verkörperte Neugier Lernen, Emotionen und Bewegung verbindet die körperliche Dimension von Neugier in den Vordergrund. Sie zeigen, wie Bewegung, Gestik, Blickverhalten und räumliche Anordnung mit neugierigem Erkundungsverhalten zusammenhängen – und wie Unterricht gestaltet werden kann, der diese „verkörperte Neugier“ nutzt, statt sie zu unterdrücken. Neugier für Mathematik wecken In Wie lässt sich Neugier für Mathematik im Schulunterricht wecken? entwickeln Luisa Frede, Eileen Richter und Markus Wolfgang Hermann Spitzer konkrete Impulse für den Mathematikunterricht. Der Beitrag zeigt, wie offene Fragestellungen, überraschende Phänomene, produktive Irritationen und entdeckendes Arbeiten genutzt werden können, um Neugier für mathematische Inhalte zu entfachen – auch bei Lernenden, die sich selbst nicht als „Mathe-Typen“ sehen. Themenparks und Neugier – historische Themenwelten als Lernorte Anabelle Thurn widmet sich in Themenparks und Neugier. Historische Themenwelten und ihr Potenzial für Neugier- und Lernverhalten außerschulischen Lernorten. Am Beispiel historischer Themenwelten wird deutlich, wie solche Settings Neugier an Geschichte, Vergangenheit und kulturellen Deutungen wecken können – und wie Schulen dieses Potenzial didaktisch nutzen können, ohne in reine Eventpädagogik zu verfallen. Panorama: Neugier in außergewöhnlichen Kontexten Im Panorama berichten Silke Fischer, Luisa Kähne und Yusef El Damaty in „Ja, wir haben das halt auf die Bedürfnisse der Leute zugeschnitten, individuell.“ Tübinger Masterstudierende erforschen im Nordirak eine Schule für Geflüchtete von einem besonderen Forschungs- und Lernprojekt. Der Beitrag zeigt, wie Neugier auf Menschen, Kontexte und Bildungsbiografien zu einem Motor für Forschung, Verständigung und professionelles Lernen wird – und wie Schule unter herausfordernden Bedingungen gestaltet werden kann. Neugier als Ressource für Leitungsaufgaben In Neugier als Ressource für Leitungsaufgaben in Bildungsorganisationen entwickeln beleuchten Ulrich Iberer und Maria Kondratjuk, welche Rolle Neugier im Führungshandeln spielt. Sie zeigen, wie neugierige Haltungen – etwa Offenheit für Ungeplantes, Interesse an Perspektiven anderer und Lust am Experimentieren – Leitung in Schule und anderen Bildungsorganisationen stärken können, und diskutieren, wie diese Haltungen gezielt entwickelt werden können. LernDialog: Wenn professionelles Handeln sichtbar wirdUnter der Rubrik LernDialog beschreibt Sandra Ritschmann in Steuern reicht nicht. Der LernDialog macht professionelles Handeln im Unterricht sichtbar, wie der LernDialog als Reflexionsformat dazu beitragen kann, neugierig auf das eigene Unterrichten zu bleiben. Der Beitrag zeigt, wie Lehrkräfte durch strukturierte Dialoge über Lernen und Unterricht neue Einsichten gewinnen, Routinen hinterfragen und so ihre professionelle Praxis weiterentwickeln.Jetzt abonnieren und profitieren: Fundierte Einblicke in Theorien und Entwicklungsverläufe von Neugier Konkrete Impulse, wie Neugier im Mathematikunterricht und in historischen Lernwelten geweckt werden kann Anregungen zur Gestaltung von embodied curiosity und neugierfreundlichen Lernumgebungen Perspektiven darauf, wie Neugier professionelle Entwicklung und Leitungshandeln in Bildungsorganisationen bereichert
Schule im Blickpunkt 5/2025-26
In der Juni-Ausgabe von Schule im Blickpunkt stehen zentrale Fragen rund um Schule, Elternmitwirkung und die Lebenswelt junger Menschen im Fokus. Im Titelthema geht es um den Umgang mit hartnäckiger Schulverweigerung und die Frage, wie weit Sanktionen reichen dürfen. Weitere Beiträge beleuchten den Schulübergang, Persönlichkeitsbildung sowie Medienbildung – und geben Einblick in die Arbeit des Landeselternbeirats.Die wichtigsten Inhalte im ÜberblickDas Titelthema „Kinder-Freiheitsentzug?!“ fragt, wie es bei hartnäckiger Schulverweigerung in Baden-Württemberg zu Jugendarrest kommen kann, wie häufig das vorkommt und wie sinnvoll diese Maßnahme diskutiert wird.Der Beitrag „Ordnungsmaßnahmen – Rechtliche Beschränkungen der Schule“ erklärt die Bandbreite schulischer Maßnahmen und ordnet sie rechtlich ein, inklusive Anforderungen wie dem Übermaßverbot und der Frage, welche Maßnahme zu welchem Fehlverhalten passt.Im Schwerpunkt Schulübergang argumentiert „Die Eltern sind die Guten“, warum eine stärkere Verbindlichkeit bei der Schulartempfehlung aus Sicht des Autors an der Realität vorbeigeht und welche Rolle Information und Aufklärung für Entscheidungen am Übergang spielen.Unter „Aus dem LEB“ stellt „Das sind die Neuen“ die 33 Mitglieder des 21. Landeselternbeirats im Kurzporträt vor.Der Artikel „Der neue Vorstand wurde gewählt“ berichtet über die Vorstandswahl am 13. Mai 2026 und nennt die Zusammensetzung des neu gewählten Vorstands.Das „Verzeichnis der LEB-Mitglieder“ zeigt, wer welche Schulart in welchem Regierungsbezirk vertritt.In der Persönlichkeitsbildung erläutert „Selbstvertrauen stärken durch Partizipation“, wie eine partizipative Kultur Schülerinnen und Schüler stärken kann und warum „einfach mal machen lassen“ Lernprozesse unterstützt.In der Medienbildung thematisiert „Wenn das Netz zur Herausforderung wird“, wie junge Menschen lernen können, sich sicher im digitalen Raum zu bewegen.„In eigener Sache: Abschied und Neubeginn“ enthält ein Resümee der ehemaligen Redaktionsleitung.
Lehren & Lernen 3/2026 | Verliebt ins Gelingen
Zum Thema dieser Ausgabe: Verliebt ins Gelingen: Impulse für Schule und BildungVerliebt ins Gelingen – dieser Titel richtet den Blick bewusst auf das, was möglich wird, wenn Menschen sich auf den Weg machen, auch wenn der Ausgang noch offen ist. Die neue Ausgabe von Lehren & Lernen lädt dazu ein, Zuversicht nicht aus Gewissheit, sondern aus Verbindung zu schöpfen: mit sich selbst, mit anderen und mit dem, was in Schule und Bildung entstehen möchte.Zwischen dem Wunsch nach Klarheit und der Realität von Ungewissheit zeigt dieses Heft, wie Gelingen im schulischen Alltag konkret werden kann. Hinter den Beiträgen stehen Erfolgsgeschichten, die inspirieren, Mut machen und eine zeitgemäße Lernkultur sichtbar werden lassen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Schule weiterentwickeln möchten und dafür Impulse zu Lernkultur, Zuhören als demokratischer Praxis, nachhaltiger Bildung und professioneller Führung suchen. Sie ist für: Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II Referendare und Lehramtsstudierende, die nach praxiserprobten Methoden suchen Schulleitungen und Akteure in der Schulentwicklung Pädagogen in der außerschulischen BildungsarbeitDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickSchulentwicklung from scratch & SchmetterlingspädagogikDer Auftaktartikel Schulentwicklung from scratch: Wie Lernende und Lehrende mit der Schmetterlingspädagogik fliegen lernen denkt Schulentwicklung grundlegend neu. Skizziert wird ein Framework für eine tiefgreifende Transformation hin zu einer zeitgemäßen Lernkultur, das Lernende und Lehrende gemeinsam in den Blick nimmt.Zuhören als demokratische PraxisIm Beitrag Zuhören als demokratische Praxis – Wie das Format Sprechen und Zuhören neue Räume für Verständigung schafft steht ein Dialogformat im Mittelpunkt, das sich rasant verbreitet. Durch bewusstes, unterbrechungsfreies Zuhören entstehen Räume, in denen Menschen sich zeigen können – eine grundlegende Erfahrung für demokratisches Miteinander.TeamPLAY – mehr als ein SpielTeamPLAY mehr als ein Spiel nähert sich dem Hefttitel aus persönlicher Perspektive. Der Beitrag zeigt, wie aus Scheitern Entwicklung entstehen kann und wie junge Menschen in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt werden – getragen von Beziehung, Empathie und Klarheit. So wird erfahrbar, wie innere Ressourcen gestärkt und Lernprozesse verständlicher werden.Bildung, die Wurzeln schlägtIm Interview Bildung, die Wurzeln schlägt wird deutlich, warum der Acker ein wirkungsvoller Bildungsort für nachhaltige Entwicklung ist. Der Zugang zu naturnahem Lernen macht Bildung als Erfahrung von Verantwortung, Selbstwirksamkeit und Verbundenheit mit der Natur greifbar und erreicht immer mehr Schulen.Bildung für nachhaltige EntwicklungDer Beitrag Bildung für nachhaltige Entwicklung: Zwischen individueller Transformation und globaler Verantwortung verbindet individuelle Transformationsprozesse mit den globalen Perspektiven von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Fokus steht, welche Schritte Lernende benötigen, um echte Handlungsfähigkeit zu entwickeln.Veränderungen in der Bildung durch Sinn, Begeisterung und professionelle FührungUnter dem Titel Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne … Veränderungen in der Bildung durch Sinn, Begeisterung und professioneller Führung richtet das Heft den Blick auf Führung im Bildungssystem. Der Beitrag lädt dazu ein, bestehende Strukturen zu hinterfragen und Veränderung als Haltungsfrage zu verstehen – getragen von Sinn und Bedeutung.Panorama: Frühkindliche Erziehung & BildungIm Panorama beleuchtet Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement die Bedeutung früher Bildungsprozesse. Frühkindliche Bildung wird dabei als zentrales Thema einer Einwanderungs-Gesellschaft sichtbar gemacht.LernDialog: Wenn Lernen sichtbar wirdIm LernDialog zeigt der Beitrag Wenn Lernen sichtbar wird – Der LernDialog als professionelle Reflexionsroutine im Schulalltag, wie konsequentes Denken vom Lernen her Klarheit schafft, entlastet und professionelle Orientierung gibt. Lernen wird sichtbar – und damit gezielt gestaltbar.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse für Schulentwicklung from scratchKonkrete Ideen für Zuhören als demokratische PraxisStarke Beiträge zu Bildung für nachhaltige EntwicklungPraktische Anregungen, um Lernen sichtbar zu machen
Schulentwicklung from scratch: Wie Lernende und Lehrende mit der Schmetterlingspädagogik fliegen lernen
Der vorliegende Beitrag skizziert ein kohärentes Framework für die Tiefentransformation von Schulen hin zu einer zeitgemäßen Lernkultur. Ausgehend von den Erfahrungen der Alemannenschule Wutöschingen wird die Schmetterlingspädagogik nicht als statisches Modell, sondern als dynamisches Phasenmodell der Schulentwicklung vorgestellt. Im Zentrum der Argumentation steht die systemische Verzahnung von sechs strategischen Handlungsfeldern mit sieben operativen pädagogischen Hebeln. Dabei wird aufgezeigt, wie durch den Einsatz digitaler Hilfsmittel und strukturierter Kollaboration eine evidenzbasierte Schulentwicklung ermöglicht wird, die Lehrkräfte entlastet und Lernende zu autonomen Lernpartnern befähigt. Titel: Schulentwicklung from scratch: Wie Lernende und Lehrende mit der Schmetterlingspädagogik fliegen lernenAus dem Inhalt: kohärentes Framework für die Tiefentransformation für Schulen < zeitgemäße Lernkultur < Alemannenschule Wutöschingen < Schmetterlingspädagogik Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Bildung, die Wurzeln schlägt
Das Sozialunternehmen „Acker“ bringt mit Bildungsprogrammen wie der GemüseAckerdemie naturnahes Lernen an über 2.000 Lernorte im deutschsprachigen Raum. Kinder erleben auf dem Acker Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Teamgeist und entwickeln Wertschätzung für Natur und Lebensmittel. Wirkungsberichte belegen positive Effekte auf Ernährungsverhalten, Naturverbundenheit und schulische Leistungen. Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung langfristig zu verankern. Titel: Bildung, die Wurzeln schlägtAus dem Inhalt: Bildungsprogramme wie GemüseAckerdemie bringt naturnahes Lernen an Lernorte < Kinder erleben Selbstwirksamkeit, Verantwortung und Teamgeist < positive Effekte auf Ernährungsverhalten, Naturverbundenheit und schulische Leistungen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Bildung für nachhaltige Entwicklung: Zwischen individueller Transformation und globaler Verantwortung
Der Beitrag verbindet individuelle Transformationslogik der UNESCO mit der historischen Entwicklung der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Auf Grundlage der einzelnen Schritte der Bildungstransformation wird gezeigt, wie sich BNE seit 1992 von einem normativen Bildungsansatz zu einem zentralen Rahmenkonzept der Nachhaltigkeitsagenda entwickelt hat. Titel: Bildung für nachhaltige EntwicklungAus dem Inhalt: individuelle Transformationslogik der UNESCO < Bildungstransformation < Nachhaltigkeitsagenda Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Und jedem Anfang liegt ein Zauber inne …
Die Qualität des Bildungssystems steht zunehmend im Zentrum gesellschaftlicher Debatten. Sie werden häufig emotional, kontrovers und polarisierend geführt und sind von gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Gleichzeitig stehen Schulen, Lehrkräfte und Verwaltung unter einem enormen Druck: die ansteigenden gesellschaftlichen Erwartungen, die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft, der Fachkräftemangel in vielen Berufsfeldern, die Probleme mit der Digitalisierung und der KI und eine wachsende Bürokratisierung des schulischen Alltags. Zwischen traditionellen Verwaltungsstrukturen, wachsender Komplexität und pädagogischem Anspruch entsteht eine spürbare Kluft. Titel: Und jedem Anfang lieget ein Zauber inne ... Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement
Im Artikel wird für ein vermehrtes pädagogisches Engagement für den Kindergarten und die Grundschule geworben. Kulturelle, sprachliche und medizinische Inklusion ist ohne eine pädagogische Wende nicht erreichbar. Titel: Frühkindliche Erziehung & Bildung – Ein Plädoyer für mehr bildungspolitisches Engagement Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Wenn Lernen sichtbar wird
Unterricht wird häufig über Methoden und Maßnahmen reflektiert. Der Lern-Dialog setzt früher an: bei sichtbaren Lernhandlungen von Schüler/innen. Der Beitrag zeigt, wie eine strukturierte dialogische Reflexionsroutine Lehrpersonen unterstützt, Lernprozesse präzise wahrzunehmen, gemeinsam zu verstehen und daraus fokussierte nächste Schritte abzuleiten. Unterrichtsentwicklung wird so konsequent vom Lernen her gedacht – klar, entlastend und professionell fundiert. Titel: Wenn Lernen sichtbar wirdAus dem Inhalt: Lernhandlung von Schüler/innen < Lernprozesse wahrnehmen < Unterrichtsentwicklung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 3/2026: Verliebt ins Gelingen". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft
Zum Thema dieser Ausgabe:Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die ZukunftWege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft nimmt die gymnasiale Oberstufe in den Fokus – als Scharnier zwischen Schule, Studium, Beruf und einer Gesellschaft im Wandel. Die Ausgabe zeigt, wie vielfältig die Wege zum Abitur heute sein können und welche strukturellen, didaktischen und kulturellen Veränderungen dafür notwendig sind. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schulen Jugendlichen Orientierung geben, ohne sie in ein starres Einheitsmodell zu pressen.Zwischen dem klassischen Gymnasium, neuen Profilbildungen, inklusiven Lernwegen und dualen Angeboten wird deutlich: Die Oberstufe ist längst kein homogener Raum mehr. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie „Abitur im eigenen Takt“, flexible Oberstufenmodelle, alternative Prüfungsformate, Auslandsaufenthalte und neue Lernarchitekturen zusammenspielen können – und wo das System Schule noch nachjustieren muss, um wirklich chancengerechte Bildungsbiografien zu ermöglichen.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Wege zum Abitur neu denken und Ihre Oberstufe zukunftsfähig gestalten möchten. Sie richtet sich an:Lehrkräfte der Sekundarstufe II, insbesondere mit Aufgaben in der Kursstufe und Studien- und BerufsorientierungOberstufenberater/innen, Koordinator/innen und Schulleitungen, die Laufbahnmodelle und Strukturen weiterentwickelnAkteur/innen der Schulverwaltung und Bildungspolitik, die Rahmenbedingungen für flexible Wege zum Abitur gestaltenPädagog/innen in der Studien- und Berufsberatung sowie in außerschulischen Lernorten, die Übergänge begleitenDie wichtigsten Inhalte im ÜberblickVom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen OberstufeDer Beitrag Vom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen Oberstufe zeigt, wie sich das klassische Bild einer linear durchlaufenen Oberstufe auflöst. Ausgehend von praktischen Erfahrungen werden Modelle vorgestellt, in denen Schülerinnen und Schüler Zeit, Fächerkombinationen und Prüfungspfade flexibler gestalten können. Deutlich wird, welche organisatorischen und pädagogischen Konsequenzen dies für Schulen hat – und welches Potenzial darin steckt, Bildungswege stärker an individuelle Entwicklungen anzupassen.Die Schullaufbahn neu konzipierenIn Die Schullaufbahn neu konzipieren wird der Blick noch einmal geweitet: Wie lassen sich Schullaufbahnen so denken, dass Übergänge, Umwege und Neuorientierungen nicht als Brüche, sondern als reguläre Bestandteile einer gelingenden Bildungsbiografie sichtbar werden? Der Beitrag diskutiert, wie Beratung, Transparenz und rechtliche Rahmenbedingungen zusammenspielen müssen, damit Jugendliche verantwortliche Entscheidungen treffen und dennoch Optionen offenhalten können.Wir brauchen eine neue Lernarchitektur!Wir brauchen eine neue Lernarchitektur! versteht Lernarchitektur nicht nur räumlich, sondern vor allem didaktisch und strukturell. Ausgangspunkt ist die Frage, wie Lernzeiten, Räume, Prüfungsformen und Kooperationen in der Oberstufe so angelegt werden können, dass vertieftes Lernen, Projektarbeit und individuelle Schwerpunkte möglich werden. Der Beitrag skizziert, wie traditionelle Stunden- und Fächerlogiken aufgebrochen und durch flexiblere, lernorientierte Formate ersetzt werden können.Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium – Nicht immer nur in Alternativen denkenDer Beitrag Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium – Nicht immer nur in Alternativen denken zeigt, dass Wege zum Abitur für heterogene Lerngruppen nur dann gelingen, wenn Individualisierung und gemeinsames Lernen zusammengedacht werden. An Beispielen aus dem gymnasialen Alltag wird deutlich, wie Förderangebote, integrative Settings und inklusive Strukturen so verzahnt werden können, dass weder Überforderung noch Ausgrenzung entstehen – und wie sich dabei auch Leistungsbewertung und Kurswahl verändern.Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen LernkulturIn Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen Lernkultur: Warum sich Schule nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrer Tiefenstruktur verändern muss wird deutlich, dass neue Prüfungsformen mehr sind als „andere Aufgabenstellungen“. Der Beitrag zeigt, wie Präsentationsprüfungen, Projekte, Portfolios oder kompetenzorientierte Formate nur dann Wirkung entfalten, wenn sie mit einer veränderten Lernkultur, anderen Rollenverständnissen von Lehrkräften und neuen Formen der Rückmeldung verknüpft werden. Prüfungen werden so zum Motor einer tiefergreifenden Schul- und Unterrichtsentwicklung.Chance für Innovationen – die Oberstufe als EntwicklungsraumUnter dem Titel Chance für Innovationen wird die gymnasiale Oberstufe als besonderer Entwicklungsraum in den Blick genommen. Der Beitrag diskutiert, welche Freiheitsgrade in Fächerangebot, Profilbildung und Kooperation mit außerschulischen Partnern bereits heute bestehen – und wie Schulen diese nutzen können, um neue Wege zum Abitur zu erproben. Dabei wird sichtbar, wie Innovationen nicht als Zusatzbelastung, sondern als Antwort auf aktuelle Herausforderungen in der Oberstufe gestaltet werden können.Digitalität nutzen und gestalten – Medienbildung oder Medienerziehung?Mit Digitalität nutzen und gestalten sowie Medienbildung oder Medienerziehung rückt das Heft die Frage in den Vordergrund, wie digitale Lernumgebungen und Medienkompetenz in der Oberstufe verankert werden können. Im Spannungsfeld von fachlichem Lernen, Persönlichkeitsbildung und Schutzauftrag der Schule wird diskutiert, wo Medienbildung beginnt, wo Medienerziehung notwendig ist und wie digitale Werkzeuge dazu beitragen können, Lernprozesse zu differenzieren und Abiturvorbereitung zeitgemäß zu gestalten.Lernwege öffnen: Jahrgangsstufenübergreifend, im Ausland und außerhalb des KlassenzimmersMehrere Beiträge widmen sich Lernformaten, die klassische Kursstufenstrukturen überschreiten. In Jahrgangsstufenübergreifendes Unterrichten wird gezeigt, wie Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Jahrgänge gemeinsam an Themen arbeiten und dabei Verantwortung übernehmen. Lernformat: Alle ins Ausland (AiA) beschreibt, wie Auslandsaufenthalte systematisch in die Laufbahnplanung integriert werden können. Wenn Lernen rausgeht – Konzept für eine besondere Lernzeit in Klasse 11 macht deutlich, wie Lernzeiten außerhalb des Schulgebäudes Erfahrungsräume für Selbstständigkeit und Orientierung schaffen. Duales Gymnasium schließlich eröffnet den Blick auf Modelle, in denen schulisches Lernen und berufspraktische Erfahrungen enger verschränkt werden – ohne den Weg zum Abitur zu verstellen.Jetzt abonnieren und profitieren:Impulse für flexible Wege zum Abitur – von der individuellen Laufbahnplanung bis zur Flexiblen OberstufeKonkrete Anregungen für neue Lern- und Prüfungsformate in der gymnasialen OberstufePerspektiven auf Individualisierung, Integration und Inklusion im GymnasiumBeispiele, wie Digitalität, Medienbildung und außerschulische Lernorte die Oberstufe zukunftsfähig machen
Vom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen Oberstufe
Der Beitrag zeigt, wie aus der Idee des „Abiturs im eigenen Takt“ eine bundesweite Bildungsinitiative wurde, die mit der Potsdamer Erklärung Impulse für ein zukunftsfähiges Abitur setzt. Die Initiative Flexible Oberstufe fordert politische Öffnungen für flexible Lernzeiten, vielfältige Prüfungsformate und individuelle Wege zum Abitur – als Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit und einer modernen, lernenden Bildungsrepublik. Titel: Vom „Abitur im eigenen Takt“ zur Flexiblen OberstufeAus dem Inhalt: bundesweite Bildungsinitiative < Impulse für zukunftsfähiges Abitur < flexible Oberstufe < vielfältige Prüfungsformate Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Die Schullaufbahn neu konzipieren
Das Schulwesen in Deutschland befindet sich in einer tiefen und schon seit langem anhaltenden Krise. Langsam lässt sich dieser Eindruck nicht mehr verbergen, auch wenn es Menschen, Behörden und Ministerien gibt, die sich – aus welchen Gründen auch immer – dieser Erkenntnis verschließen wollen. Allerdings sind die vielfältigen Symptome, von denen einige in einem ersten Schritt beschrieben werden, nicht mehr zu übersehen, auch die Folgen werden immer deutlicher in Erscheinung treten. Ein Vergleich zur Deutschen Bahn drängt sich auf.InhaltsübersichtTitel: Die Schullaufbahn neu konzipierenAus dem Inhalt: Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026: Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Wir brauchen eine neue Lernarchitektur!
So lautete eine unserer Forderungen (Visionen) in der Potsdamer Erklärung 2023: „Eine Lernarchitektur, die das Lernen allein, zu zweit, im Team, in kleinen oder großen Gruppen ermöglicht, in unterschiedlichem Lerntempo, auch zu variablen Zeiten“, die das handlungs- und projektorientierte Lernen fördert, ebenso wie interdisziplinäres, forschendes und vertieftes Arbeiten ermöglicht. Unmöglich? In der Tat, wenn man an einer Schulstruktur festhält, die fachliche Inhalte in fünfundvierzigminütigen Häppchen verabreicht, wenn man die Lehrkraft in den Mittelpunkt des Geschehens rückt und die Schüler/innen zu passiven Konsument/innen abstempelt.Titel: Wir brauchen eine neue Lernarchitektur!Aus dem Inhalt: Potsdamer Erklärung < Förderung von handlungs- und projektorientiertem Lernen < interdisziplinäres, forschendes und vertieftes Arbeiten Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium. Nicht immer nur in Alternativen denken
Der Artikel beschäftigt sich mit der Frage, wie Individualisierung, Integration und Inklusion als Handlungsmodelle auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen Abitur als Vorbild dienen können. Dabei werden die Besonderheiten der drei Modelle herausgearbeitet und sie dem traditionellen System der Oberstufe gegenübergestellt. Im Anschluss zeigt der Autor, welche konkreten Umsetzungsmöglichkeiten sich anbieten und auf welche Weise sie umgesetzt werden können. Im Zentrum steht dabei die Vermeidung von falschen Alternativen.InhaltsübersichtTitel: Individualisierung, Integration und Inklusion am Gymnasium. Nicht immer nur in Alternativen denkenAus dem Inhalt: zukunftsfähiges Abitur < Besonderheiten der drei Modelle < konkrete Umsetzungsmöglichkeiten Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen Lernkultur: Warum sich Schule nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrer Tiefenstruktur verändern muss
Alternative Prüfungsformate gelten als Wegbereiter einer neuen Lernkultur. Doch sie sind nur die Spitze des Eisbergs. Damit sie tatsächlich Wirkung entfalten, muss sich auch die Tiefenstruktur von Schule und Unterricht verändern: Ziele, Curricula, Bewertungspraktiken, Feedbackkultur und Zeugnisformen. Erst wenn Lehrkräfte die Sinnhaftigkeit in einem alternativen Format erkennen und befähigt werden, den Wandel zu gestalten, kann die Transformation gelingen. Der Beitrag beleuchtet diese Zusammenhänge und zeigt, warum neue Prüfungsformate mehr als nur neue Aufgabenformate sind – sie sind Ausdruck einer neuen Bildungslogik.InhaltsübersichtTitel: Alternative Prüfungsformate – die Spitze des Eisbergs einer neuen Lernkultur: Warum sich Schule nicht nur an der Oberfläche, sondern in ihrer Tiefenstruktur verändern mussAus dem Inhalt: alternative Prüfungsformate < Ziele, Curricula, Bewertungspraktiken, Feedbackkultur und Zeugnisformen < neue Bildungslogik Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Chance für Innovationen
Die gymnasiale Oberstufe steckt im Innovationsstau. Lernen an zukunftsfähigen Kompetenzen bieten nur einzelne Leuchtturmschulen an. Wir fragen: Wie kann sich das ändern? Welche strukturellen Möglichkeiten eröffnet die KMK-Vereinbarung von 2024 z. B. für interdisziplinäre Bildung, selbstgesteuerte Lernkultur, flexible Prüfungsformate und individuelle Bildungswege? In den nächsten Monaten müssen die Länder ihre Verordnungen an die KMK-Vereinbarung anpassen. Wie können sie Rahmenbedingungen für eine neue Lernkultur schaffen? Erfolg erfordert Dialog und Mut aller Beteiligten. Dazu soll der Beitrag auffordern.InhaltsübersichtTitel: Chance für InnovationenAus dem Inhalt: interdisziplinäre Bildung < selbstgesteuerte Lernkultur < flexible Prüfungsformate < individuelle Bildungswege Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Digitalität nutzen und gestalten
Die Digitalisierung der gymnasialen Oberstufe wirft zentrale Fragen auf: Wie können digitale Medien Lernprozesse sinnvoll unterstützen, statt sie nur zu digitalisieren? Aktuelle Veröffentlichungen (z. B. Potsdamer Erklärung, Bertelsmann Stiftung) und Praxisbeispiele betonen die Bedeutung von kritischer Medienkompetenz, kreativen Lernformaten und reflektiertem Einsatz digitaler Tools. Eine zukunftsfähige Oberstufe nutzt digitale Hefte, KI-gestützte Lernhilfen und hybride Prüfungsformate, um Selbstständigkeit und Kollaboration zu fördern. Entscheidend ist eine klare Vision: Digitalität als Werkzeug für tiefgründiges Lernen – nicht als Selbstzweck. Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern müssen gemeinsam gestalten, um analoge und digitale Lernwelten zu verbinden.InhaltsübersichtTitel: Digitalität nutzen und gestaltenAus dem Inhalt: Digitalisierung < Lernprozesse unterstützen < kritische Medienkompetenz < Kreative Lernformate Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Medienbildung oder Medienerziehung
Trotz neuer Fächer wie „Medienkompetenz und Informatik“ (BW ab 2025) scheitert die Umsetzung oft an fehlender Ausstattung, unzureichenden Fortbildungen und starren Prüfungsformaten. Echte Medienbildung braucht Zeit, Personal und Mut zur Reform.InhaltsübersichtTitel: Medienbildung oder Medienerziehung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Jahrgangsstufenübergreifendes Unterrichten
Jahrgangsübergreifendes Unterrichten (JÜ) in der Oberstufe bleibt trotz erprobter Konzepte in der Primarund Sekundarstufe I selten genutzt. Doch angesichts zunehmender Heterogenität und Flexibilisierungsbedarfe bietet es Potenziale: Peer-Lernen (ältere Schüler/innen als Mentor/innen), individuelle Förderung durch differenzierte Aufgaben („low floor – high ceiling“) und soziale Impulse durch gemischte Altersgruppen. Herausforderungen liegen in der curricularen Abstimmung, Leistungsbewertung und Organisation. Erfolg setzt klare Zielvereinbarungen, transparente Bewertungskriterien und Team-Teaching voraus. Ein Beispiel aus der Mathematik zeigt, wie gemeinsame Themenblöcke und methodische Weitergabe JÜ praktisch umsetzbar machen. Bei guter Planung stärkt JÜ Motivation, Lernkultur und Flexibilität in der Oberstufe.Inhaltsübersicht Titel: Jahrgangsstufenübergreifendes UnterrichtenAus dem Inhalt: Peer-Lernen < individuelle Förderung durch differenzierte Aufgaben < Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Lernformat: Alle ins Ausland (AiA)
Das Lernformat „Alle ins Ausland“ (AiA) der Evangelischen Schule Berlin Zentrum (ESBZ) ermöglicht Schüler/ innen des 11. Jahrgangs ein dreimonatiges Lebens- und Lernprojekt im Ausland. Sie engagieren sich in sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten – von Biobauernhöfen bis zu Bildungsinitiativen – und finanzieren die Reise selbst. Begleitet durch Workshops, Peer-Berichte und Elterncoaches fördert AiA Selbstständigkeit, interkulturelle Kompetenz und Weltoffenheit. Nach der Rückkehr werden Erfahrungen reflektiert und im Schulalltag eingebracht. Das Projekt stärkt Persönlichkeitsentwicklung, Sprachkenntnisse und globale Perspektiven – ein Modell für transformatives Lernen. Die Welt muss man erfahren, um zu begreifen, wie bunt und vielfältig sie ist.InhaltsübersichtTitel: Lernformat: Alle ins Ausland (AiA) Aus dem Inhalt: Evangelischen Schule Berlin Zentrum < ermöglicht dreimonatiges Lebens- und Lernprojekt im Ausland < sozialen, ökologischen oder kulturellen Projekten< Engagement Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Wenn Lernen rausgeht – Konzept für eine besondere Lernzeit in Klasse 11
In diesem Artikel wird das Konzept vorgestellt, das eine Gruppe aus Vertreter/innen von evangelischen und katholischen Privatschulen aus Baden-Württemberg entwickelt hat, um im Rahmen des neuen G9 (BW) innovative Elemente umzusetzen. Die Idee, den Schüler/innen in der 11. Klassenstufe Lernräume außerhalb der Schule zu ermöglichen, wurde konsequent durchdacht und in schulische und organisatorische Rahmensetzungen eingebettet. Neben den Zielen, die durch dieses Konzept erreicht werden sollen, werden Hinweise zur Ausgestaltung und zu flexiblen Einsatzmöglichkeiten gegeben. Das Projekt trägt den Arbeitstitel „Raus-Zeit”.InhaltsübersichtTitel: Wenn Lernen rausgeht – Konzept für eine besondere Lernzeit in Klasse 11Aus dem Inhalt: evangelische und katholische Privatschulen < innovative Elemente < Lernräume außerhalb der Schule < schulische und organisatorische Rahmensetzung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Duales Gymnasium
Das „Duale Gymnasium“ der Firma Heinrich Schmid verbindet Abitur mit handwerklicher Ausbildung und reagiert damit auf Reformbedarfe der gymnasialen Oberstufe. Ab Klasse 8 absolvieren Schüler/innen Praxisphasen in den Ferien, die durch digitale Lernformate ergänzt werden. Nach dem Abitur folgt die Gesellenprüfung als Maler/innen und Lackierer/innen. Eine Umfrage unter 38 Teilnehmer/innen zeigt: Die Doppelbelastung stärkt Motivation, Stressresilienz und Teamfähigkeit, ohne die schulischen Leistungen zu beeinträchtigen. Das Modell fördert ganzheitliche Bildung, bietet vielfältige Berufsperspektiven und dient als Vorbild für praxisnahe, individuelle Lernwege.InhaltsübersichtTitel: Duales GymnasiumAus dem Inhalt: Abitur mit handwerklicher Ausbildung < Praxisphasen in den Ferien < Gesellenprüfung nach Abitur < stärkt Motivation, Stressresilienz und Teamfähigkeit < Förderung von ganzheitlicher Bildung < vielfältige Berufsperspektiven Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 2/2026 | Wege zum Abitur – Innovationsimpulse für die Zukunft". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Schule im Blickpunkt 4/2025-26
Bildung neu denken – die April-Ausgabe 2026 Die Ausgabe 4-2026 von Schule im Blickpunkt des Landeselternbeirats bietet einen tiefen, aktuellen Einblick in die wichtigsten Entwicklungen des baden-württembergischen Bildungssystems. Im Fokus: Künstliche Intelligenz in der Schule, demokratische Bildung, Schulrecht, Engagement und zentrale bildungspolitische Weichenstellungen. Ideal für Eltern, Lehrkräfte und alle, die Schule mitgestalten möchten.Titelthema: KI in der Schule – Zukunft im KlassenzimmerDer Schwerpunkt der Ausgabe widmet sich der Frage, wie Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer sinnvoll und verantwortungsvoll eingesetzt werden kann. Themen sind unter anderem:KI in der Schule: Warum die Debatte vorbei ist – und was jetzt zähltSchul-KI im Innovationsländle: Alles über den neuen KI-Chatbot telliKI-Landesapplikationen: So ist KI heute schon im Unterricht angekommenDiese Artikel beleuchten Chancen, Herausforderungen und konkrete Einsatzmöglichkeiten – ein unverzichtbarer Überblick für die Bildungszukunft.Weitere Highlights der AusgabeDemokratie und SchuleSchule macht Demokratie – Impulse für eine Bildungskultur zwischen Autonomie, Leistung und VerantwortungEngagement und ElternmitwirkungDrei Jahre Engagement – Versuch einer Bilanz: Die Arbeit des 20. Landeselternbeirats901 Wahlvorgänge für die neuen Mitglieder: Die erste digitale LEB‑Wahl mit hoher BeteiligungVerzeichnis der neuen LEB-Mitglieder: Wer vertritt welche Schulart im Land?Lehrkräfte im FokusEin Plädoyer für den Beruf Lehrkraft – Warum Lehrkräfte bleiben, während andere gehenSchulrecht & SicherheitDer neue §23 Absatz 2b Schulgesetz – was das Handyverbot tatsächlich regeltSicherer ohne Elterntaxis – warum selbstständige Schulwege Kinder stärkenElternstiftung & EngagementEngagement wirkt – wie Elternarbeit Bildung stärktDiese Ausgabe fasst kompakt zusammen, was Schule heute prägt – und morgen verändern wird.Jetzt abonnieren und profitieren:Fundierte Einblicke in aktuelle bildungspolitische EntwicklungenVerständlich aufbereitete Schwerpunktthemen wie KI, Schulrecht, Demokratie und EngagementRelevante Informationen direkt aus dem LandeselternbeiratInspiration für Eltern, Lehrkräfte und BildungsinteressierteZugriff auf exklusive Inhalte und Hintergrundberichte
tu 199 - Zeitschrift für Technik im Unterricht
Zum Thema dieser Ausgabe:Raum, KI und Medien im Technikunterricht Diese Ausgabe von tu – Technik im Unterricht verbindet grundsätzliche fachdidaktische Überlegungen mit praxisnahen Beiträgen aus dem Unterricht. Im Zentrum stehen der Blick auf Raum als pädagogische Mitte, der zweite Teil zu „Künstliche Intelligenz – Aufklärung, Beruf und Bildung“ sowie Beispiele, wie Bilder und Medien genutzt werden können, um Selbstständigkeit im Lernen zu fördern. Eine Rezension zu einem neuen Schulbuch sowie Hinweise zur DGBT-Jahrestagung 2026 ergänzen das Heft um Impulse aus Fachwelt und Praxis. Für wen ist diese Ausgabe ideal? Diese Ausgabe richtet sich an alle, die Technikunterricht reflektieren und weiterentwickeln möchten – von der fachdidaktischen Grundlegung bis zur konkreten Gestaltung im Klassenzimmer: Lehrkräfte im Fach Technik, die Raumgestaltung, Bilder und Medien gezielt in ihrem Unterricht einsetzen wollen Referendar/innen und Lehramtsstudierende, die praktische Anregungen und theoretische Fundierung für Technikunterricht suchen Fortbildner/innen und Multiplikator/innen im Bereich Technik, die Materialien für Qualifizierungen und Workshops benötigen Fachberater/innen, Schulleitungen und Verantwortliche in der Schulentwicklung, die Technikunterricht konzeptionell stärken möchten Die wichtigsten Inhalte im Überblick Raum als bergende Mitte Im Beitrag Raum als bergende Mitte von Matthias Schönbeck rückt der Raum als zentrales Moment von Unterricht und Lernen in den Fokus. Der Text lädt dazu ein, den Charakter von Lernräumen neu zu betrachten und ihre Bedeutung für technischen Unterricht und pädagogische Prozesse zu reflektieren. Künstliche Intelligenz – Aufklärung, Beruf und Bildung Teil 2 Elisabeth Schlemmer führt in Künstliche Intelligenz – Aufklärung, Beruf und Bildung Teil 2 die Auseinandersetzung mit KI weiter. Der Beitrag beleuchtet Künstliche Intelligenz im Spannungsfeld von Aufklärung, beruflicher Bildung und allgemeiner Bildung und gibt Impulse, wie dieses Thema im Unterricht aufgegriffen werden kann. Zeigt her eure Bilder … In Zeigt her eure Bilder … zeigt Martin Binder, wie Bilder im Technikunterricht didaktisch genutzt werden können. Der Beitrag macht deutlich, wie bildbezogene Zugänge Lernprozesse anregen und Lernende aktiv am technischen Lernen beteiligen können. Mit Medien Selbstständigkeit fördernJohann Elias Pröve fokussiert in Mit Medien Selbstständigkeit fördern den Einsatz von Medien zur Unterstützung eigenverantwortlichen Lernens. Der Beitrag zeigt, wie geeignete Medienarrangements Lernende Schritt für Schritt zu mehr Selbstständigkeit im Umgang mit technischen Inhalten führen können. Jetzt abonnieren und profitieren: Verbindung von fachdidaktischen Grundfragen mit konkreter Unterrichtspraxis Impulse zu Raumgestaltung, Bildern und Medien im Technikunterricht Vertiefende Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz in Bildungskontexten Aktuelle Informationen zu Schulbüchern und fachbezogenen Tagungen
Raum als bergende Mitte Phänomenologische Grundlagen der Architekturvermittlung in der technischen Bildung
Architektur ist mehr als bloßes Bauen – sie verknüpft anthropologische Grundlagen mit phänomenologischen Raumkonzepten und didaktischer Relation. Dieser Beitrag bietet einen knappen Einblick in die Raumkonzeptionen von Martin Heidegger, Gaston Bachelard und Otto Friedrich Bollnow und leitet daraus Implikationen für die Architekturvermittlung und die technische Bildung ab. Ziel sind Impulse zur Diskussion über das fachliche Selbstverständnis in der Technikdidaktik – insbesondere hinsichtlich Wahrnehmung, kulturelle Deutung und partizipative Gestaltung.Aus dem InhaltTitel: Raum als bergende Mitte Phänomenologische Grundlagen der Architekturvermittlung in der technischen BildungAus dem Inhalt: anthropologische Grundlagen < phänomenologischen Raumkonzepten < didaktischer Relation < Architekturvermittlung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "tu 199 – Technik im Unterricht". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Zeigt her eure Bilder - Produktentwicklung im Technikunterricht
Ein Kernmerkmal von Technik ist ihre Variantenvielfalt. Sie ist Ausdruck der Offenheit, in der Produkte entwickelt werden. Hier wird ein Gebrauchsgegenstand analysiert, der aus vier Bauteilen besteht und trotzdem viel Raum für technische Gestaltung bietet. Gleichzeitig soll daran ein Weiterdenken an den Unterrichtsverfahren des Technikunterrichts angeregt werden.InhaltsübersichtTitel: Zeigt her eure Bilder - Produktentwicklung im TechnikunterrichtAus dem Inhalt: Variantenvielfalt in der Technik < Bauteile < Analyse < Gestaltung < Unterricht Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "tu 199 – Technik im Unterricht". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Künstliche Intelligenz – Aufklärung, Beruf und Bildung Teil 2
Der „beseelte Roboter“ ist eine Personalisierungsidee in Science-Fiction. Doch scheint bereits heute die Utopie durch die Realität eingeholt zu werden, wenn eine Maschine, genauer ein digitales Programm/eine Software/ein Algorithmus als „Künstliche Intelligenz“ (KI resp. AI – Artificial Intelligence) ausgezeichnet wird. Seit der Öffnung von ChatGPT, einem Large Language Model (LLM), durch OpenAI Ende November 2022 für die internetangebundene Öffentlichkeit überschlagen sich die Nachrichten über die ungeahnten Möglichkeiten, aber auch Gefahren von KI.InhaltsübersichtTitel: Künstliche Intelligenz - Aufklärung, Beruf und Bildung Teil 2 Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "tu 199 – Technik im Unterricht". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Mit Medien Selbstständigkeit fördern - Praxisversuch eines Junglehrers
Die Entwicklung von Selbstständigkeit zählt zu den zentralen pädagogischen Anliegen schulischer Bildung. Hüttner formuliert: „Problemlösendes Lernen ist für die Entwicklung kreativen Denkens und Handelns notwendig.“ In meiner Unterrichtspraxis erlebe ich jedoch, dass sich selbstständiges Handeln nicht von selbst einstellt.InhaltsübersichtTitel: Mit Medien Selbstständigkeit fördern - Praxisversuch eines JunglehrersAus dem Inhalt: Entwicklung der Selbstständigkeit < problemlösendes Lernen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "tu 199 – Technik im Unterricht". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Lehren & Lernen 1/2026 | Demokratie gestalten
Zum Thema dieser Ausgabe:Demokratie gestalten: Impulse für politische Bildung und SchuleDemokratie gestalten rückt die Frage ins Zentrum, wie Schulen in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung, digitaler Öffentlichkeiten und globaler Krisen demokratische Haltung und Handlungsfähigkeit fördern können. Die Ausgabe zeigt, wie politische Bildung über reines Faktenwissen hinausgeht und Lernende befähigt, Ambiguitäten auszuhalten, Konflikte argumentativ zu bearbeiten und eigene Positionen verantwortungsvoll zu entwickeln.Zwischen Service-Learning, Leistungsbewertung, politischer Bildung für nachhaltige Entwicklung und der Auseinandersetzung mit Rechtspopulismus und Antisemitismus wird deutlich: Demokratielernen ist kein Zusatzmodul, sondern Kernauftrag von Schule. Die Beiträge dieses Heftes zeichnen nach, wie Unterricht, Schulentwicklung und außerschulische Kooperationen ineinandergreifen müssen, damit Demokratie im Schulalltag konkret erfahrbar und gestaltbar wird.Für wen ist diese Ausgabe ideal?Diese Ausgabe ist ideal, wenn Sie Demokratiebildung systematisch im Schulalltag verankern möchten und nach fundierten, praxistauglichen Impulsen suchen. Sie richtet sich an:Lehrkräfte der Sekundarstufe I und II, insbesondere in Politik, Gemeinschaftskunde, Ethik und GesellschaftswissenschaftenFach- und Stufenleitungen sowie Schulleitungen, die demokratische Schulkultur gezielt stärken wollenPädagog/innen in politischer Bildung und außerschulischer BildungsarbeitLehramtsstudierende und Referendar/innen, die Konzepte demokratiepädagogischen Handelns kennenlernen und erproben möchtenDie wichtigsten Inhalte im Überblick„Ich dachte, wir machen Politik.“ – Demokratiebildung durch Service-LearningIm Beitrag „Ich dachte, wir machen Politik.“ Ambiguitätserfahrungen als Ausgangspunkt für Demokratiebildung durch Service-Learning zeigt Markus Gloe, wie Lernende durch reale Engagementprojekte politische Prozesse anders wahrnehmen. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie Service-Learning Irritationen auslöst, Perspektivwechsel ermöglicht und damit zentrale Kompetenzen demokratischer Urteils- und Handlungsfähigkeit fördert – weit über klassische Unterrichtssituationen hinaus.Leistungen für und mit Schüler/innen beurteilenLeistungen für und mit Schüler/innen beurteilen (Silvia-Iris Beutel, Maike Drewes, Michaele Geweke) beleuchtet Leistungsbewertung aus demokratiepädagogischer Perspektive. Der Beitrag zeigt, wie Beteiligung an Kriterienentwicklung, Transparenz und dialogische Rückmeldungen Lernende ernst nimmt und sie als aktive Gestalter/innen ihrer Lernprozesse anspricht. So wird Leistungsbewertung zu einem Ort, an dem Respekt, Fairness und Teilhabe konkret erfahrbar werden.Demokratielernen im Politikunterricht – Was wirkt?In Demokratielernen im Politikunterricht. Was wirkt? analysiert Volker Reinhardt, welche Ansätze politischer Bildung tatsächlich nachhaltige Wirkungen zeigen. Auf Basis empirischer Befunde und Unterrichtserfahrungen werden Formate vorgestellt, die über bloße Wissensvermittlung hinausgehen: von kontroversen Diskussionen über fallorientiertes Lernen bis hin zu partizipativen Projekten. Der Beitrag gibt Orientierung, worauf es ankommt, wenn Politikunterricht demokratische Kompetenzen stärken soll.Politische Bildung für nachhaltige EntwicklungWas bedeutet politische Bildung für nachhaltige Entwicklung? – dieser Frage geht Astrid Carrapatoso nach. Sie zeigt, wie sich politische Bildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung verschränken lassen, ohne eine der beiden Perspektiven zu verflachen. Im Fokus steht, wie Lernende globale Zusammenhänge verstehen, eigene Handlungsspielräume erkennen und Verantwortung für eine nachhaltige demokratische Gesellschaft entwickeln können.Spielend Demokratie lernen – Partizipatives SpieldesignDer Beitrag Spielend Demokratie lernen. Partizipatives Spieldesign mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen (Julia Kristin Langhof) stellt Zugänge vor, in denen Lernende selbst zu Spielentwickler/innen werden. Durch partizipatives Spieldesign erleben sie Aushandlungsprozesse, Regelbildung und Konfliktbewältigung unmittelbar. So entstehen Lernräume, in denen demokratische Prinzipien nicht nur thematisiert, sondern spielerisch erprobt und reflektiert werden.Panorama: Rechtspopulismus und Antisemitismus als Herausforderungen der DemokratieIm Panorama nimmt Hans-Jürgen Kobus in Rechtspopulistische Rede entlarven rechtsextreme und rechtspopulistische Sprache in den Blick. Er entwickelt didaktische Überlegungen und methodische Vorschläge, wie Lehrkräfte sprachliche Muster sichtbar machen, Strategien der Abwertung offenlegen und mit Schülerinnen und Schülern Gegenstrategien entwickeln können.Michael Blume zeigt in Antisemitismus vor und nach dem 7. Oktober 2023 – eine Gefahr für unsere gesamte Demokratie, wie sich antisemitische Diskurse verändern – online wie offline – und welche Konsequenzen dies für politische Bildung hat. Der Beitrag macht deutlich, warum die Auseinandersetzung mit Antisemitismus eine zentrale Aufgabe demokratischer Schulbildung ist.Jetzt abonnieren und profitieren:Fundierte Impulse für Demokratiebildung im Unterricht – von Service-Learning bis politischer Bildung für nachhaltige EntwicklungKonkrete Ideen, wie Leistungsbewertung, Sprache und Emotionen demokratiepädagogisch gestaltet werden könnenPraxistaugliche Anregungen zum Umgang mit Rechtspopulismus und Antisemitismus im schulischen KontextBeispiele, wie Schulen Demokratie als gelebte Kultur im Unterricht und in der gesamten Schulgemeinschaft sichtbar machen
„Ich dachte, wir machen Politik.“
Politische Bildung und Demokratiebildung in der Schule stehen vor der Herausforderung, jungen Menschen demokratische Kompetenzen zu vermitteln, ohne die Widersprüchlichkeit politischer Realität zu vernachlässigen. Besonders im Kontext politischer Beteiligung erfahren Schüler/innen neben Selbstwirksamkeit auch Zurückweisung, Machtasymmetrien und normative Spannungen. Solche Ambiguitätserfahrungen sind kein Defizit, sondern konstitutiv für politische Lernprozesse in einer pluralen Demokratie. Der Beitrag stellt den Ansatz Service-Learning/Lernen durch Engagement als eine Methode vor, die solche Erfahrungen pädagogisch fruchtbar macht. Es wird aufgezeigt, wie Service-Learning Lerngelegenheiten für demokratisches Engagement schafft, Ambiguitätstoleranz fördert und insbesondere durch strukturierte Reflexion zur Entwicklung von Demokratiekompetenzen beiträgt. Abschließend werden praxisorientierte Empfehlungen für die Umsetzung im schulischen Kontext formuliert.InhaltsübersichtTitel: Ich dachte, wir machen PolitikAus dem Inhalt: Politische Bildung < Demokratiebildung < demokratische Kompetenzen < Ambiguitätserfahrungen < Service-Learning/Lernen < Demokratiekompetenzen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Leistungen für und mit Schüler/innen beurteilen
Die Beteiligung von Schüler/innen ist zu einem Schlüsselbegriff für Veränderungen in der Leistungsbeurteilung geworden. Wir zeigen an zwei Schulbeispielen aus dem Netzwerk der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises auf, in welcher Weise Jugendliche an der Planung ihres Lernens beteiligt werden, wie sie Rückmeldungen mitbestimmen, ihre Lernaktivitäten auswerten und sich in neuer Prüfungskultur erproben. Die Leistungsbeurteilung überwindet dann die begrenzte Notengebung. Differenzierung, Kommunikation, Verantwortungsübernahme und Mitbestimmung der Lernenden können angstfreie Räume für Leistungsnachweise öffnen.InhaltsübersichtTitel: Leistungen für und mit Schüler/innen beurteilenAus dem Inhalt: Leistungsbeurteilung < Lernaktivitäten auswerten < neue Prüfungskultur < Mitbestimmung Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Demokratielernen im Politikunterricht. Was wirkt?
Wie soll Demokratielernen im Politikunterricht aussehen? Was sind Gelingensbedingungen für guten und wirksamen Politikunterricht? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Beitrags. Anders als andere Unterrichtsfächer beschränkt sich das Unterrichtsfach Politik nicht auf den Erwerb von Kompetenzen, sondern hat vor allem politische Urteilsbildung zum Ziel und soll zu politischer Mündigkeit führen. Befragte Expert/innen leiten aus Theorie, Empirie und Unterrichtserfahrung praxisorientierte Möglichkeiten für die Gestaltung eines Politikunterrichts ab, der dem Demokratielernen verpflichtet ist.InhaltsübersichtTitel: Demokratielernen im Politikunterricht. Was wirkt?Aus dem Inhalt: Unterrichtsfach Politik < politische Urteilsbildung als Ziel < politische Mündigkeit Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.
Was bedeutet politische Bildung für nachhaltige Entwicklung?
Eine politische Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zielt darauf ab, die politische Dimension von Nachhaltigkeit zu betonen und Lernende zur kritischen Analyse sowie aktiven Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft zu befähigen. Dabei geht es nicht nur um die Vermittlung von Wissen über ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge, sondern auch um ein kritisches Hinterfragen von Machtstrukturen sowie ein Verständnis von gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen. Sie betont dabei die Notwendigkeit politischer Maßnahmen für eine nachhaltige Entwicklung, um gemeinschaftliche gesellschaftliche Transformationen zu ermöglichen und zu gestalten.InhaltsübersichtTitel: Was bedeutet politische Bildung für nachhaltige Entwicklung?Aus dem Inhalt: politische Dimension von Nachhaltigkeit zu betonen < kritische Analyse < ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge < kritisches Hinterfragen von Machtstrukturen Teil der Gesamtausgabe Dieser Artikel ist Teil der Gesamtausgabe "Lehren & Lernen 1/2026 Demokratie gestalten". Entdecken Sie hier alle weiteren Fachartikel und Materialien dieser Ausgabe.